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Fairness: Brome und Neindorf auf Top-Plätzen

Fußball – VGH-Cup Fairness: Brome und Neindorf auf Top-Plätzen

Halbzeit im VGH-Fairness-Cup 2015/16: Von den Kreisligen bis zur Bundesliga sind in 68 Fußball-Staffeln fast 7500 Begegnungen von 1006 niedersächsischen Mannschaften ausgewertet worden. Erfreulich: Mit dem FC Brome auf Platz fünf und der FSG Neindorf/Almke auf Rang 28 mischen zwei Teams aus der Region vorn mit.

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Einsatz, aber nicht unfair: Der FC Brome (grüne Trikots) war zur Halbzeit der Saison die fairste Mannschaft aus der Region.

Quelle: Photowerk

Dagegen zählen der VfB Fallersleben und der SV Calberlah zu den bösen Buben...

Fair und erfolgreich - dass sich das nicht ausschließt, haben Brome und Neindorf/Almke demonstriert. Beide blieben ohne Platzverweis; der FC kam in 13 Spielen mit 13 Gelben Karten aus und ist Zweiter der Kreisliga Gifhorn, die FSG sah in 13 Partien 18 Mal Gelb und ist Fünfter der Kreisliga Wolfsburg.

Bromes Top-Platz kommt nicht von ungefähr. „Ich habe die Jungs so ausgebildet, dass sie keinen englischen Fußball spielen“, so FC-Trainer Mark-Oliver Schmidt. „Statt durch Zweikämpfe wollen wir Bälle eher spielerisch erobern. Das beugt auch Verletzungen vor.“

Fairness ist auch Neindorf/Almkes Coach Stefan Korngiebel wichtig. „Es war mein Ziel, die Mannschaft dahin zu bringen, dass sie fairer wird. Allerdings“, gibt er zu, „wünsche ich mir manchmal schon, dass sie etwas griffiger ist...“

(Zu) griffig präsentierten sich Fallersleben und Calberlah. Landesligist SV kam in 16 Spielen auf 47 Gelbe Karten, dreimal Gelb-Rot, einmal Rot und eine Unsportlichkeit (Feldverweis für Co-Trainer Thomas Menzel), Bezirksliga-Schlusslicht VfB trieb‘s in 16 Partien mit 55 Mal Gelb, zweimal Gelb-Rot und dreimal Rot noch bunter.

Für Fallerslebens Coach Lars Ebeling wäre Platz eins in der Fairness-Wertung aber schlimmer gewesen als Rang 987. „Wer unten steht, muss wenigstens im Zweikampf Vollgas geben. Das ist das Mindeste, was ich erwarten kann“, so Ebeling. „Außerdem waren einige Entscheidungen sehr unglücklich.“

Ähnlich sieht es Calberlahs Trainer Steffen Erkenbrecher: „Ich muss deutlich sagen, dass wir nicht unfair gespielt haben.“ Die Rote Karte sei zu hart und der Feldverweis für seinen Co-Trainer eine Fehlentscheidung gewesen.

mé/yps/lpa/tg

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