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„Es fiel mir schwer, Tschüss zu sagen“

Frauenfußball „Es fiel mir schwer, Tschüss zu sagen“

Wolfsburgs Top-Torjägerin (16 Bundesliga-Treffer) ist zurück! Gestern war Stürmerin Conny Pohlers nach ihrem USA-Gastspiel bei Washington Spirit erstmals wieder bei Triple-Sieger VfL, absolvierte Laktattest und Gesundheitscheck. Mit im Gepäck: ein ganzes Bündel an Erfahrungen und Eindrücken.

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Zurück in Wolfsburg: Conny Pohlers hat ihr USA-Gastspiel bei Washington Spirit (kl. Bild) beendet.

Sechs Wochen lebte und spielte die 34-Jährige in der US-Hauptstadt. Beim Erzählen gerät sie ins Schwärmen: „Es war eine tolle Erfahrung - die Sprache, ich habe Washington von oben bis unten kennengelernt, ich war zwei Tage in New York und habe ganz viele super liebe Menschen getroffen.“ Kurios: Wolfsburgs Tor-Oma wohnte in den zwei Monaten in einer Senioren-Residenz, genoss die Zeit dort sehr: „Das ist nicht wie hier, wo viele nur einfach rumsitzen. Alle waren lieb und sind sogar zu unseren Heimspielen gekommen. Es ist mir wirklich schwergefallen, Tschüss zu sagen.“ Die VfLerin weiter: „Die Lebensqualität ist dort eine ganz andere, alle sind immer freundlich - das gefällt mir gut.“

Allein sportlich lief es nicht rund. Pohlers kam in ein junges Team, zum Tabellenletzten. Nach zwei Wochen ging der Trainer und ein neuer kam. „Dass es so schlecht laufen würde, hätte ich nicht gedacht“, gibt sie zu. Mit dem Kick-and-Rush in der US-Liga kam sie nicht zurecht, musste zudem auf ungewohnter Position im Mittelfeld ran. „Aber auch das Verlieren ist eine wichtige Erfahrung gewesen - und zum Schluss lief es mit zwei Siegen und einem Unentschieden auch gar nicht so schlecht.“

Ihrer guten Laune und einer tollen Zeit in Amerika tat das jedenfalls keinen Abbruch. Ob es nochmal ein US-Gastspiel gibt? „Das lasse ich auf mich zukommen.“ Jetzt freut sich Pohlers, die gestern mit dem Roller zu den ersten Checks fuhr, und am Sonntag der Mannschaft zum Test-Turnier nach Frankreich nachreist, auf die neue Saison mit dem VfL: „Es sind ja noch ein paar dazugekommen. Mal sehen, wie sie so sind.“

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