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„Einstellung hat gestimmt“

Frauenfußball „Einstellung hat gestimmt“

Ein Duell auf Augenhöhe hatten die Trainer vor dem Champions-League-Halbfinale vorhergesagt. Und genauso kam es beim 0:0 zwischen Potsdam und Wolfsburg am Samstag.

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Gute Leistung, keine Tore: Die starke Josephine Henning und der VfL spielten 0:0 in Potsdam (l. Ada Hegerberg).

Quelle: cp24

„Uns wurde alles abverlangt“, meinte VfL-Innenverteidigerin Josephine Henning. „Aber darauf waren wir ja gefasst“, so die Nationalspielerin, am Samstag eine der besten Wolfsburgerinnen. „Beide Mannschaften wollten gewinnen, daher wurde es ein sehr laufintensives Spiel.“ Dass ihre Kolleginnen wie Alexandra Popp, Martina Müller und Verena Faißt richtig gute Chancen liegen ließen, macht Henning ihnen nicht zum Vorwurf. „Die Einstellung hat bei allen gestimmt, deshalb kann ich damit leben.“

„Wenn man sich so viele Chancen erspielt, dann ist es schon ärgerlich, ohne Auswärtstor nach Hause zu fahren“, meint dagegen Kapitänin Nadine Keßler. „Aber ich denke, wir haben ein sehr ordentliches Spiel hingelegt. Unterm Strich ist die Ausgangslange fürs Rückspiel nicht schlecht.Auch die schwedische VfL-Nationalspielerin Nilla Fischer urteilte: „Es ist kein schlechtes Ergebnis.“

Auf das Heimspiel am kommenden Sonntag (17.15 Uhr) in der Volkswagen-Arena freut sich Mannschaftsführerin Keßler schon: „Das wird noch einmal genauso intensiv wie das Hinspiel. Ich hoffe, dass ganz Wolfsburg uns unterstützt und wir im Stadion eine richtige Wand haben werden“, so Keßler.

Auch bei Angreiferin Popp löst der Gedanke an die Partie am kommenden Sonntag Vorfreude aus. „In der Kabine sind wir uns alle einig gewesen: Es könnte gern schon so weit sein.“ Und: „Wir sind ohnehin heimstark und wollen Potsdam jetzt in einem richtigen Hexenkessel empfangen. Wir wollen unbedingt nach Lissabon und werden alles dafür tun, es mit vereinten Kräften im Rückspiel zu schaffen.“

dik

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