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Ein bisschen Mitleid vorm Derby

Fußball-Landesliga Ein bisschen Mitleid vorm Derby

Die Vorzeichen sind eindeutig! Der SSV Vorsfelde, Spitzenreiter der Fußball-Landesliga, muss am Montag (15 Uhr) beim krisengeschüttelten VfB Fallersleben antreten. Alles andere als ein deutlicher SSV-Erfolg wäre eine Überraschung.

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Selten war schon vorm Derby so klar, wer gewinnt: Der SSV Vorsfelde tritt am Ostermontag beim VfB Fallersleben an.

Quelle: Photowerk (cc)

Das SSV-Team von Trainer André Bischoff hat am vergangenen Wochenende mit dem 1:0-Sieg im Topspiel bei der SVG Göttingen erstmals den Platz an der Sonne erobert. Und den werden die Vorsfelder höchstwahrscheinlich auch nach dem Spiel bei den Hoffmannstädtern innehaben. „Ganz klar, wir wollen gewinnen“, sagt Bischoff. „Aber dafür müssen wir etwas tun, von allein geht es nicht“, mahnt der Coach zur Vorsicht. „Zumal man nicht weiß, mit was für einer Mannschaft der VfB auflaufen wird.“

Mitleid mit der Situation der Fallersleber hat Bischoff kaum. „Sicher ist das alles nicht schön für den VfB, das wünscht man niemandem.“ Aber: „Als Außenstehender kann und sollte man die aktuelle Lage beim VfB nicht beurteilen.“ Etwas leid tut es dem SSV-Trainer um Lars Ebeling, der gemeinsam mit Markus Becker den VfB coacht. Bischoff und Ebeling spielten von 2001 bis 2003 in der Bundesliga-A-Jugend des VfL Wolfsburg. „Lars hätte ich natürlich bessere Bedingungen gewünscht“, so Bischoff.

Der SSV-Trainer muss im Derby auf Rocco Tuccio (gesperrt) verzichten, Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Gracjan Konieczny (Knöchelverletzung) und Stefan Vollmerhaus (Rückenprobleme). Beide standen gestern erstmals in dieser Woche auf dem Trainingsplatz. „Ob es für Montag reicht, werde ich wohl kurzfristig entscheiden müssen“, so Bischoff. Sonst sind alle Mann an Bord, um den Pflichtsieg in Fallersleben perfekt zu machen.

dik

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