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Diesmal ist im Finale alles anders

Frauenfußball – Champions League Diesmal ist im Finale alles anders

Am Sonntag hatten die VfL-Fußballerinnen das Champions-League-Finale gegen Tyresö (Schweden) erreicht, gestern durfte Ralf Kellermann schon einmal die Luft schnuppern, in der es am 22. Mai um die Titelverteidigung geht. Der Wolfsburger Trainer reiste zum Meeting der Finalisten nach Lissabon. Es ist das zweite Endspiel in der Königsklasse binnen eines Jahres - doch diesmal ist alles anders.

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Wieder Finale! Im Vorjahr war der VfL noch Außenseiter gegen Lyon (o.), nach dem Jubel gegen Potsdam (u.) sieht Trainer Ralf Kellermann (l.) sein Team beim Endspiel 2014 in einer leichten Favoritenrolle.

Quelle: Photowerk (bb)/CP24

Diesmal ist der VfL Favorit!

„Im vergangenen Jahr standen unsere Chancen gegen Lyon bei eins zu zehn“, erinnert sich Kellermann an die Sensation. „Diesmal ist die Situation eine andere. Wir gehen als leichter Favorit ins Spiel und werden als deutsche Mannschaft etwas höher gehandelt als der Gegner.“ Eine Rolle, die sich der VfL erarbeitet hat. Denn: In der Champions League sind die Wolfsburgerinnen seit ihrem ersten Spiel vor zwei Jahren noch immer ungeschlagen. Lediglich zwei Unentschieden hatte es gegeben. „Dass wir jetzt wieder im Finale stehen, hilft uns in der öffentlichen Wahrnehmung, dass hier etwas Konstantes geschaffen wurde“, sagt Kellermann nicht ohne Stolz.

Diesmal geht‘s um mehr!

Vor einem Jahr war das Finale in London das Sahnehäubchen auf einer perfekten Saison. Meisterschaft und DFB-Pokal hatte der VfL schon in der Tasche. Nun kann es ein ganz wichtiges Spiel für die Zukunft sein. In der Liga wackelt die Quali für den internationalen Wettbewerb, mit einem Sieg in Lissabon wäre die auf jeden Fall geschafft. „Auch das ist ein Punkt, ja. Ich möchte auch in der nächsten Saison solche Highlight-Spiele in Wolfsburg haben wie das Halbfinale gegen Potsdam“, wünscht sich Kellermann.

Diesmal ist nicht Schluss!

2013 war das Finale auch das letzte Spiel der Saison. Diesmal liegt das Endspiel mittendrin, danach geht‘s in der Bundesliga noch um alles. Am Sonntag nach dem Finale muss der VfL etwa in Essen antreten - fraglich ist daher, ob die Mädels diesmal das Männer-Finale live im Stadion anschauen können. Sportlich ist es jedenfalls keine einfache Situation, findet Kellermann: „Wir müssen jetzt vor allem hinbekommen, dass wir bis zum Finale keine Punkte in der Liga liegen lassen. Egal, wie das Finale ausgeht, wir müssen auf Tuchfühlung zu den Spitzenmannschaften bleiben.“ Daher gebe es schon am Donnerstag beim Nachholspiel in Hoffenheim eine Sieg-Pflicht. Außergewöhnlich: Kellermann reist wegen des Finalisten-Meetings erst in der Nacht vor der Partie ins Mannschaftshotel.

rs

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