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Die VfL-Verletztenliste wird länger

Frauenfußball-Bundesliga Die VfL-Verletztenliste wird länger

Schlimmer geht‘s nimmer! Die Personalsorgen beim Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg werden größer. Nach Lena Goeßling, die sich bei der Nationalmannschaft verletzt hatte (WAZ berichtete), kam gestern auch die Norwegerin Caroline Hansen verletzt von ihrem Nationalteam zurück. Wegen muskulärer Probleme wackelt ihr Einsatz am Sonntag in Leverkusen.

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Ihre Einsätze stehen auf der Kippe: Caroline Hansen (r.) ist angeschlagen vom Länderspiel zurückgekehrt, ihr Einsatz in Leverkusen wackelt ebenso wie der von der zuvor verletzten Kapitänin Nadine Keßler.

Quelle: imago sportfotodienst

„Im Moment trifft es uns wirklich hart“, meint VfL-Coach Ralf Kellermann. Die Verletztenliste des Champions-League-Gewinners ist lang. Mit Sicherheit in Leverkusen nicht dabei sind Goeßling (Fraktur des Sesamknochens), Viola Odebrecht (muskuläre Probleme), Zsanett Jakabfi (Knöchel-OP), Laura Vetterlein (Knie-OP) und Alexandra Popp (Adduktorenprobleme). „Alex hat individuell schon mit dem Ball trainiert, für Leverkusen wird es wohl noch nicht reichen“, so Kellermann.

Dagegen macht sich der Coach Hoffnungen, dass Kapitänin Nadine Keßler (Kniereizung) und Luisa Wensing (Außenbandriss) zumindest die Reise mit nach Leverkusen antreten können: „Beide sind wieder im Training, wenn es reicht, werden sie im Kader sein.“ Ob es auch für Selina Wagner reicht, ist fraglich. Die Mittelfeldspielerin hat Anfang der Woche im Training einen Schlag auf das Knie bekommen, an dem sie zweimal wegen eines Kreuzbandrisses operiert werden musste.

Trotz der langen Verletztenliste jammert Wolfsburgs Meistertrainer nicht. „Es hilft ja nichts, wir müssen uns dieser Situation stellen - und werden das auch gut lösen“, ist Kellermann überzeugt. „Jetzt werden die Führungsspielerinnen, die noch da sind, vorangehen müssen.“ Und: „Es haben ja alle, die bei uns im Kader sind, den Anspruch zu spielen, deshalb gehe ich optimistisch in die Partie.“

dik

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