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Der VfL trennt sich von Conny Pohlers

Frauenfußball Der VfL trennt sich von Conny Pohlers

Am Sonntag hatte der VfL ihr noch ein großes Abschiedsspiel spendiert, doch nur wenige wussten, dass es auch ein Abschied für immer ist: Wolfsburgs Frauenfußball-Bundesligist trennt sich von Conny Pohlers! Sie wird nicht wie geplant als Co-Trainerin der B-Juniorinnen und als Erzieherin im Nachwuchs-Internat arbeiten - und das hängt unmittelbar mit einem weiteren Job der 35-Jährigen zusammen.

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Muss jetzt doch gehen: Der VfL trennt sich von Conny Pohlers, weil sie zusätzlich einen Berater-Job hat.

Quelle: Photowerk (bb)

Denn: In der vergangenen Woche hatte Pohlers auch bekanntgegeben, dass sie gemeinsam mit Ex-VfLerin Navina Omilade und Philipp Schober als Gesellschafterin eine Beratungs-Agentur für Fußballerinnen und Klubs betreiben wird.

Ihr Engagement bei mainsoccer, so der Name der Agentur, sei allerdings nicht mit einer gleichzeitigen Tätigkeit beim VfL vereinbar, so Coach Ralf Kellermann: „Das hätte einen Interessenkonflikt nach sich gezogen.“ Sprich: Der VfL will nicht, dass Pohlers die Wolfsburger Talente umgarnt. Kurios: Die Klub-Verantwortlichen scheinen in diese Pläne auch nicht eingeweiht gewesen zu sein. Der Verein teilte mit, dass die Ausnahme-Stürmerin, die ihre Karriere gerade beendet hatte, sie erst gegen Ende der vergangenen Woche in Kenntnis gesetzt hat. Dabei hatte der VfL erst am 14. Juli - also keine zwei Wochen zuvor - bekanntgegeben, dass Pohlers als Erzieherin und Co-Trainerin dem Klub erhalten bleibe.

Wolfsburgs Geschäftsführer Thomas Röttgermann: „Wir hätten uns gewünscht, dass sie weiter für den VfL tätig ist.“ Die Tür sei allerdings nicht für alle Zeiten zu, so Röttgermann weiter: „Sie hat sich im Laufe der Jahre so viele Verdienste um den VfL erworben, dass ihr die Türen immer offen stehen werden.“ Nur eben nicht in so einer heiklen Doppelfunktion.

  • Heute (18 Uhr) testen Wolfsburgs Bundesliga-Frauen beim Helmstedter Männer-Kreisligisten TSV Danndorf.
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