Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Der VfL krönt seine Saison

Frauenfußball Der VfL krönt seine Saison

Dieses Finale von Lissabon war portugeil! Um Tyresö mit 4:3 zu schlagen, brauchte es bei den VfL-Fußballerinnen während der Partie schon besondere Maßnahmen. Und danach fühlte sich der zweite Champions-League-Titel der Wolfsburger Vereinsgeschichte noch schöner an als der erste vor einem Jahr.

Voriger Artikel
Ein VfL-Duo wird ausgezeichnet
Nächster Artikel
So feiern die Königinnen

Da ist das Ding wieder: Der VfL-Frauen haben zum zweiten Mal in Folge die Königsklasse gewonnen.

Der wichtigste Moment für die Titelverteidigung war die Halbzeitpause. Statt Frust über den 0:2-Rückstand zu schieben, begannen die Spielerinnen plötzlich, sich gegenseitig die Meinung zu sagen und fast in einen Rausch zu puschen. Kapitänin Nadine Keßler und andere bauten sich fast allein wieder auf. „Wenn du dabei in die Augen der Spielerinnen schaust, weißt du, dass da noch etwas kommt“, sagt Trainer Ralf Kellermann. „Ich bin unglaublich stolz darauf, dass wir solch wichtige Typen haben, die das Trainerteam in dieser Situation unterstützen.“

Spiel gedreht - Saison gekrönt! „Ich bin unendlich erleichtert über den Titel und stolz, dass wir auch nächstes Jahr wieder international dabei sind“, sagte Kapitänin Keßler. „In dieser Saison war alles so schwierig und kompliziert. In der vergangenen lief alles von allein. Aber jetzt mussten wir uns alles erarbeiten.“ Ein Schlüsselspiel war das Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Potsdam. „Sowas haben wir gebraucht. Wenn du Rückstände und Verletzungen einmal so wegsteckst, dann nimmst du das Gefühl immer weiter mit“, weiß Keßler.

So ist jetzt schon aus einer Saison, in der es manchmal etwas geknirscht hat, ein großer Erfolg geworden. „Wir haben den Titel und die Chance auf die Meisterschaft - da müssen wir schon einiges richtig gemacht haben“, so Kellermann. „Es war allen bewusst, dass wir am Ende mit ganz leeren Händen dastehen könnten. Ich schätze diesen Titel höher ein als den im vergangenen Jahr.“ Und so fühlte der Coach nur noch „pures Glück und absolute Zufriedenheit“.

Voriger Artikel
Nächster Artikel