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Der VfL geht am Stock!

Frauenfußball – Bundesliga Der VfL geht am Stock!

Nein, das war noch nicht der vielumjubelte Triple-Sieger der vergangenen Saison, der da am Wochenende mit einem 1:1 und einer durchwachsenen Leistung gegen die Bayern in die neue Frauenfußball-Bundesliga-Saison gestartet ist. Doch viel mehr konnte man auch nicht erwarten. Denn es fehlt auf vielen Positionen die Kraft. Der VfL Wolfsburg geht am Stock.

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Aus verschiedenen Gründen keine große Hilfe: Nadine Keßler (o.l.), Lena Goeßling (2.v.l.), Josephine Henning (3.v.l.), Laura Vetterlein (M.) Noelle Maritz (2.v.r.) und Nilla Fischer.

Einen „brutal gut aufgestellten Hammerkader“ hatte Bayerns Trainer Thomas Wörle dem VfL vor der Saison attestiert. Doch was auf dem Papier richtig ist, war auf dem Rasen noch nicht zu sehen.

Und das hat Gründe: Allein die Verletzungen der Leistungsträgerinnen Josephine Henning, Zsanett Jakabfi und Viola Odebrecht wiegen schwer. Dazu war der starke schweizerische Neuzugang Noelle Maritz noch nicht spielberechtigt (WAZ berichtete). So fehlten Trainer Ralf Kellermann gleich mal ein paar Alternativen für die Startelf und während des Spiels zum Einwechseln. „Ich hatte niemanden gesehen, den ich sinnvollerweise noch hätte bringen können“, so der Coach, der gegen Bayern nur zweimal auswechselte.

Doch mit diesen Sorgen nicht genug. Auch die erste Elf, die sich im Moment von allein aufstellt, ist weit von ihrer Topform entfernt. Verena Faißt und Alexandra Popp sind nach Verletzungen erst wieder im Kommen. Nationalspielerinnen wie Luisa Wensing oder Lena Goeßling hinken in Sachen Fitness nach der sehr kurzen Sommerpause hinterher. Nadine Keßler war zudem vorm Spiel auch noch krank. Und Neuzugänge wie Nilla Fischer sind sichtlich noch nicht voll integriert.

„Es ist doch klar, dass wir noch keine Bestleistung bringen können“, sagt Kellermann, der befürchtet: „Das wird auch noch eine Weile dauern...“

rs

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