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Der VfL II siegt im Titel-Krimi!

Regionalliga Der VfL II siegt im Titel-Krimi!

Was für ein Krimi! Wie die Frauen im Champions-League-Endspiel musste auch der VfL Wolfsburg II im Finale der Fußball-Regionalliga einem 0:2-Pausenrückstand hinterherlaufen. Und wie die Frauen konnte das Team von Trainer Valérien Ismaël das Spiel drehen - und siegte mit 3:2. Jetzt geht‘s in den Relegationsspielen gegen Großaspach um den Aufstieg in die 3. Liga.

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So sehen Sieger aus: Justin Eilers (v. l.), Kevin Scheidhauer und Bastian Schulz mit der Meisterschale. Rechts befördert Willi Evseev das Leder per Flugkopfball zum 3:2-Siegtreffer ins HSV-II-Tor.

Quelle: Photowerk (bb)

Gegen das HSV-II-Team um Ex-Profi Patrick Owomoyela machten die Wolfsburger vor der Saison-Rekordkulisse von 1550 Zuschauer von Beginn an Druck, hatten nach sechs Minuten die Riesenchance zur Führung, als Kevin Scheidhauer von Keeper Florian Stritzel im Strafraum gefoult wurde. Aber der VfL-Torjäger vergab den Elfmeter, Stritzel parierte den unplatzierten Schuss.

Als der HSV-Torwart nochmal gegen Scheidhauer gerettet und Mittelfeldmann Ferhat Yazgan mit einem Kopfball nur die Latte getroffen hatte, kamen schon böse Vorahnungen auf. Und in der Tat: Den ersten sehenswerten Angriff der Hamburger schloss Holger Nils Brüning zum 0:1 ab. Als kurz vor der Pause Ronny Marcos das zweite HSV-Tor erzielte, schienen die Meisterträume der VfL-Reserve zu platzen.

Doch nach dem Seitenwechsel war‘s ein anderes Spiel - nachdem es in der Kabine laut geworden war. Der gerade eingewechselte Luka Tankulic traf nach nur 120 Sekunden zum 1:2, zwei Minuten später sorgte der starke Nico Granatowski für den 2:2-Ausgleich. In der 63. Minute war es dann Willi Evseev, der per Flugkopfball für die Entscheidung sorgte. In der Folge kontrollierte der VfL das Geschehen. Nur in der Schlussphase drückten die Hamburger noch einmal, doch der VfL ließ nichts zu - und holte dank der zweiten Hälfte verdient den Titel.

dik

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