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Der Traum ist für Nicole Strak vorbei

Boxen Der Traum ist für Nicole Strak vorbei

Diese Niederlage tat weh! Die U-17-Weltmeisterschaft in Taipeh (Taiwan) ist für die Boxerin Nicole Strak beendet. Die 14-jährige AKBC-Athletin verlor ihren Auftaktkampf in der Klasse bis 46 Kilogramm gegen die Türkin Beyza Saracoglu. Sie verlor knapp und nach Ansicht ihres Klub-Chefs unverdient.

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Medaillentraum vorbei: Gut vorbereitet, musste Nicole Strak (r.) bei der Junioren-WM in Taiwan im ersten Kampf die Segel streichen. Das Urteil ärgerte Coach Antonino Spatola (l.).

Quelle: Sebastian Bisch

Im Vorfeld war die Wolfsburgerin guter Dinge gewesen, hatte frühzeitig ihr Kampfgewicht erreicht und sich einiges ausgerechnet. Dementsprechend startete sie in das Duell mit der um einige Zentimeter größeren Türkin: Nicole Strak suchte den Weg nach vorn, glich so die Reichweiten-Nachteile aus und entschied die erste Runde zu ihren Gunsten.

Im zweiten Abschnitt wurde es etwas ausgeglichener, dennoch war es die Wolfsburgerin, die am Ende eines jeden Schlagabtauschs noch eine Antwort parat hatte. Aus der Distanz kam Beyza Saracoglu fast gar nicht zum Zuge, das änderte sich auch in der dritten Runde nicht.

So war die Überraschung groß, als bei Verkündung des Urteils der Arm der Türkin nach oben ging, Strak verließ geknickt den Ring, musste ihren Medaillentraum begraben.

AKBC-Präsident Antonino Spatola sagte: „Nicole hat einen tollen Kampf gezeigt. Das war ein Fehlurteil, und es tut mir wahnsinnig leid für sie, dass die harte Arbeit im Vorfeld so zunichte gemacht wird. Aber sie wird aus dieser Erfahrung lernen und beim nächsten Mal noch stärker sein.“ Strak wird in Taiwan jetzt ihre Teamkolleginnen unterstützen, ehe es nach Ablauf der WM wieder zurück nach Wolfsburg geht.

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