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Das ist Wolfsburgs neuer Fußball-Chef

Fußball-Kreis Wolfsburg Das ist Wolfsburgs neuer Fußball-Chef

Die Wolfsburger Fußballer haben seit dieser Saison einen neuen Chef - es ist erst der dritte. Nach Werner Knauf (von der Gründung des NFV-Kreises 1979 bis zu seinem Tod 2001) und Werner Bachmann führt jetzt Stefan Pinelli den Verband. Und der 47-Jährige kann jetzt schon auf ein spannendes Fußball-Leben zurückblicken...

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Stefan Pinelli : „Wir müssen für die Vereine da sein, und nicht die Vereine für uns“

Quelle: Roland Hermstein

„Ich habe dieses Amt aus Überzeugung übernommen, nicht für die Visitenkarte“, sagt der Jurist, der als Rechtsanwalt bei Volkswagen in leitender Funktion tätig ist. Der gebürtige Wolfsburger, der die italienische und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, hat 1976 beim TV Jahn Wolfsburg angefangen, Fußball zu spielen. In der B- und A-Jugend kickte er für den VfL Wolfsburg, wurde dort zum NFV-Auswahlspieler.

Beim VfL wollten ihn die damaligen Verantwortlichen - Günther Brockmeyer und Imre Farkaszinski - überzeugen, in der Amateuroberliga-Mannschaft zu spielen. „Reizvoll war das schon, aber ich wollte erst mein Abitur machen und dann studieren“, so Pinelli. Und das hat er konsequent verfolgt, absolvierte in Osnabrück sein Jurastudium. Fußball wurde nebenbei gespielt - beim SV Nordsteimke, SSV Vorsfelde, TSV Wolfsburg und zwei Jahre beim VfL Osnabrück II.

Zurück in Wolfsburg, fing der junge Anwalt bei Volkswagen an, gekickt hat er noch für den TSV, Lupo/Martini Wolfsburg und den Braunschweiger SC. „Dann kamen so die ersten Wehwehchen, ich hatte Ischias-Probleme.“ Die aktive Karriere beendete er, stieg beim Sportgericht des Fußballkreises ein. „Eine Arbeit, die mir sehr viel Spaß gemacht hat“, denkt Pinelli gern an die Zeit von 1999 bis heute zurück.

Als neuer Kreisvorsitzender hat er den Vorsitz im Sportgericht abgegeben, „um mich ganz auf die neue Funktion zu konzentrieren“. Und da hat er sich einiges vorgenommen. „Ich und meine Vorstandskollegen werden regelmäßig die Vereine besuchen, dieser Austausch ist für mich mit das Wichtigste. Schließlich müssen wir wissen, wo der Schuh drückt, wie wir helfen können.“ Denn: „Wir müssen für die Vereine da sein, und nicht die Vereine für uns!“

dik

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