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„Das hätte ein Finale sein können“

WAZ-Interview „Das hätte ein Finale sein können“

Es ist das Super-Duell im Pokal-Achtelfinale: Rekordsieger Frankfurt empfängt heute Titelverteidiger Wolfsburg. WAZ-Sportredakteur Robert Schreier sprach mit FFC-Boss Siggi Dietrich, dem vielleicht wichtigsten Mann im deutschen Frauenfußball.

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FFC-Macher: Siggi Dietrich mit Dzsenifer Marozsan.

WAZ: Wie sehr schmerzt es, dass Sie mit Frankfurt von der Couch aus ansehen müssen, wie Wolfsburg und Potsdam in der Champions League glänzen?

Dietrich: Wir haben jahrelang an dem Wettbewerb teilgenommen. Ich finde es klasse, dass sich die deutschen Mannschaften gegen große Gegner durchgesetzt haben. Ich habe die Damen gedrückt und saß übrigens nicht auf der Couch, sondern war in Wolfsburg.

WAZ: Haben Sie den Gegner beobachtet?

Dietrich: Das hat unser Trainer gemacht. Der war nämlich auch da. Aber wir haben Respekt vor dem VfL, er hat gegen Malmö das gemacht, was fürs Weiterkommen nötig war. Auf seine Weise war‘s souverän.

WAZ: Wie eng wird‘s jetzt im Pokal?

Dietrich: Klar ist, dass das Spiel auch ein Finale hätte sein können. Ich erwarte ein sehr hochwertiges Spiel mit 50:50- Chancen. Uns fehlen mit Kim Kulig, Babette Peter und Svenja Huth wichtige Spielerinnen. Ob Lira Bajramaj dabei ist, entscheidet sich kurzfristig. Aber die Mannschaft will als Team was reißen. Es geht alles in die richtige Richtung.

WAZ: Wie sehr liegt das am neuen Trainer Collin Bell?

Dietrich: Er hat einen großen Anteil daran. Sein Plus ist die psychologische Betreuung. Dieser Trainer ist die beste Lösung, die wir haben konnten.

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