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Das Gipfeltreffen endet 1:1

Frauenfußball Das Gipfeltreffen endet 1:1

In einer hochklassigen Partie der Frauenfußball-Bundesliga trennten sich Vizemeister Turbine Potsdam und Triple-Gewinner VfL Wolfsburg 1:1 (1:0). Vor 3100 Zuschauern brachte Pauline Bremer die Gastgeberinnen in Führung, nach dem Wechsel glich Martina Müller aus.

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Wolfsburgs Ausgleich: In allerbester Torjäger-Manier ist Martina Müller zur Stelle, überwindet Turbine-Torfrau Ann-Katrin Berger; Lia Wälti (r.) kann nicht mehr eingreifen.

Quelle: cp24

Potsdam fand besser ins Spiel, der VfL agierte dagegen verhalten und abwartend. VfL-Coach Ralf Kellermann hatte anstelle der verletzten Kapitänin Nadine Keßler die routinierte Viola Odebrecht von Beginn an gebracht. Am Rückstand war sie nicht ganz unbeteiligt. Gut 30 Meter vor dem eigenen Tor hatte Odebrecht Potsdams Angreiferin Ada Hegerberg gefoult. Den fälligen Freistoß brachte Tabea Kemme scharf in den Wolfsburger Strafraum, Bremer verlängerte unhaltbar für VfL Torhüterin Almuth Schult zum 1:0. Kurz vor der Pause die erste gute VfL-Chance, doch der Freistoß der laufstarken Lena Goeßling streifte nur die Latte des Potsdamer Tores.

Nach dem Wechsel änderte sich das Bild komplett. Jetzt setzten die Wolfsburgerinnen Potsdam unter Druck, angetrieben von der Doppelsechs Goeßling/Odebrecht. Und nach einer knappen Stunde gab‘s den verdienten Ausgleich: Goeßling spielte in die Gasse auf Noelle Maritz, die von der Grundlinie Müller bediente. Die Ex-Nationalspielerin ließ Potsdams Torhüterin Ann-Katrin Berger keine Chance - 1:1.

Danach erhöhten die Gäste die Schlagzahl und hatten mehrfach die Chance auf den Siegtreffer. Die beste Möglichkeit vergab die eingewechselte Zsanett Jakabfi, die freistehend an der Turbine-Torhüterin scheiterte. Kurz zuvor hatte Berger, neben Spielmacherin Julia Simic beste Potsdamerin, bereits einen Müller-Kopfball entschärft. So blieb es in einem hochklassigen Spiel beim gerechten 1:1.

dik

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