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Conny Pohlers: „Wenn die Zweite mich braucht, springe ich ein“

AZ-WAZ-Serie: Letzter Teil Conny Pohlers: „Wenn die Zweite mich braucht, springe ich ein“

Welt- und Europameisterin, zwei Olympiamedaillen, 15 Titel auf Vereinsebene, genau 300 Spiele in der eingleisigen Bundesliga und dabei dreimal Torschützenkönigin - Conny Pohlers ist eine der erfolgreichsten deutschen Fußballerinnen. Beim VfL hat die Stürmerin jetzt ihre Karriere beendet. Und in der WAZ schaut sie darauf zurück.

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Bringt in Zukunft kleine Fußball-Mädchen voran: Rekord-Torjägerin Conny Pohlers.

„Mit dem Zeitpunkt meines Karriere-Endes bin ich zufrieden. Es ist schön, dass der Abschied freiwillig ist und meine Knochen noch in Ordnung sind. Es ist gut, dass der Stress und die viele Zeit auf Autobahnen vorbei sind. Aber ich weiß jetzt schon, dass es irgendwann wieder im Fuß jucken wird. Deshalb bleibt mein Spielerpass auch beim VfL liegen, und wenn die zweite Mannschaft mich mal braucht, dann springe ich ein. Und wenn sich Promiauswahlen treffen, dann wäre ich sicher auch gern dabei.

Die Hauptrolle in meinem neuen Leben aber wird bald etwas anderes spielen. Ich werde weiterhin beim VfL arbeiten und zwar als Trainerin und Betreuerin im Jugendbereich. Was gibt es Schöneres, als meine Leidenschaft, den Fußball, mit meinem erlernten Beruf zu kombinieren? Ich bin Erzieherin und habe den Eindruck, dass in Wolfsburg gerade eine Menge im Nachwuchsbereich passiert. Vielleicht ist es irgendwann einmal so weit, dass es ein Fußball-Internat für Mädchen gibt, in dem der VfL eigene Talente großziehen kann. Hier stehen große Projekte an.

Ich bin auf alle Fälle sehr glücklich, dass ich in Wolfsburg weiterleben kann. Mir gefällt es hier sehr gut. Die Stadt ist super, und auch die Nähe zu Potsdam und Berlin ist nicht ganz unwichtig für mich.“

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