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Bunter Torreigen in Tallinn

Frauenfußball Bunter Torreigen in Tallinn

Auch wenn der Gegner bei weitem kein Bundesliga-Niveau hatte: 14 Tore muss man erst einmal schießen - den Fußballerinnen des VfL gelang das gestern fast mühelos. Zum Auftakt der neuen Champions-League-Saison gewann der Titelverteidiger bei JK Pärnu in Tallinn mit 14:0 (6:0).

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Das 8:0! Conny Pohlers (2. v. r.) stellte nach ihrer Pauseneinwechslung sofort ihre Torgefährlichkeit unter Beweis, machte innerhalb einer Viertelstunde drei Treffer.

Kopfbälle, Volleyschüsse, reingestocherte Abstauber, zwei Elfmeter - beim bunten Torreigen in der Hauptstadt Estlands war alles dabei. Auf der Gegenseite musste VfL-Torfrau Almuth Schult in der 62. Minute einen Ball aufnehmen, der eher versehentlich in ihre Richtung gerollt war, ansonsten hätte sie sich auch ein Sudoku-Heft mitnehmen können.

25 Mal visierten die VfLerinnen das Tor an, 16 Schüsse und Kopfbälle gingen aufs Tor, 14 davon waren drin - die Zahlen belegen, dass der europäische Auftakt für Wolfsburg kein ernsthafter Test war. Lina Magull hatte freistehend per Kopf das Torfestival eröffnet, mit insgesamt vier Treffern war sie die erfolgreichste Wolfsburgerin. Beeindruckend auch die Treffsicherheit von Conny Pohlers, die zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, vier Minuten später schon zwei Treffer erzielt hatte und später noch ein weiteres Tor nachlegte. Auch Martina Müller war dreimal erfolgreich, außerdem trafen noch Nilla Fischer (2), Anna Blässe und Alexandra Popp, die mit einem satten Fernschuss das schönste Tor des Tages erzielte.

Nicht so schön: Schiedsrichterin Eszter Urban aus Ungarn schickte kurz vor Schluss Pärnu-Torfrau Elis Meetua wegen einer angeblichen Notbremse gegen Pohlers vom Platz - eine viel zu harte Bestrafung nach einer eher harmlosen Hakelei im Fünfmeterraum. Trost für die Estin: Beim Rückspiel am nächsten Mittwoch in Wolfsburg muss nicht sie, sondern eine Kollegin die zu erwartende VfL-Torflut ertragen.

apa

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