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Bundestrainer traut Knipphals noch viel zu

Sport Bundestrainer traut Knipphals noch viel zu

Die Saison ist vorbei, die Ziele bleiben: Sven Knipphals, Top-Leichtathlet des VfL, hat sich für 2014 viel vorgenommen - unter anderem will der Sprinter bei der EM in Zürich starten. Einer traut dem Wolfsburger dabei viel zu: Sprint-Bundestrainer Ronald Stein.

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Sehen sich demnächst häufiger: Sven Knipphals und Bundestrainer Ronald Stein.

In diesem Jahr“, so Stein gegenüber der WAZ, „war seine Entwicklung schon sehr stark - vor allem, wenn man bedenkt, dass er ja auch bei seinem Studium in England gefordert war. Er ist Bestzeit gelaufen und hat bei seinem Staffelstart in Moskau einen echt coolen Job gemacht.“

Auf 10,20 Sekunden schraubte Knipphals (wird am Freitag 28) seine 100-Meter-Bestmarke, mit der deutschen Staffel wurde er WM-Vierter - wobei seine Konkurrenten und Staffelkollegen zum Teil drei, vier Jahre jünger waren. Stein: „Sven ist erst relativ spät in die deutsche Spitze vorgestoßen, und ich sehe beim ihm noch viel Potenzial, das sich bis Olympia 2016 erschließen wird und erschließen sollte.“ Eine 100-Meter-Zeit von 10,10 Sekunden sei drin - die deutsche Jahresbestleistung 2013 liegt bei 10,07 Sekunden, aufgestellt vom Leipziger Martin Keller.

Ein Einzelstart in Zürich sei für Knipphals auf jeden Fall möglich - sowohl über 100 wie auch über 200 Meter. „Wobei ich denke, dass Sven auf den 200 Metern noch etwas dichter dran ist“, so Stein. Schon bei der EM 2012 in Helsinki habe er das Finale ja nur „knapp und mit etwas Pech verpasst“.

Vor wenigen Tagen zog Knipphals nach Leipzig, wo er eine Halbzeitstelle als Chiropraktor antrat und wo er bei der Trainingsgruppe um Top-Sprinter Keller ab Anfang Oktober ins Training einsteigen wird - unter der täglichen Beobachtung von Ronald Stein, der in Leipzig arbeitet. „Sein wichtigster Trainer aber wird Werner Morawietz in Wolfsburg bleiben“, so der Bundestrainer. „Die beiden sind ein eingespieltes Team und sollen ruhig weitermachen.“

apa

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