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Bundesliga-Erfahrung und mehr Qualität

Basketball-Oberliga Bundesliga-Erfahrung und mehr Qualität

Wolfsburg. Wolfsburgs Oberliga-Basketballer haben mehr Ab- als Zugänge zu verzeichnen. Trotzdem ist VfL-Teamsprecher Christian Wessel vor dem Saisonauftakt bei der SG Braunschweig (heute, 20.15 Uhr) guter Dinge: „Unser Kader ist qualitativ besser als im Vorjahr.“ Auch dank eines Neuen, der Bundesliga-Erfahrung mitbringt.

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Oberliga-Start: Der VfL Wolfsburg mit (h. v. l.) Jeff Tittl, Valentin Krebs, Jan-Lukas Spathelf, Christian Klemp, Walter Veil, Alexander Schell, Trainer Jens Wowra; (v. v. l.) Tobias Groß, Jannis Weinkopf, Jackson Barp, Björn Simon. Es fehlen: Sven Kalkstein, Christian Wessel und Danny Langemann.

Quelle: Roland Hermstein

Sechs Spieler haben das Team verlassen, fünf sind hinzugekommen. Einer von ihnen ist Tobias Groß. „Er wird unser neuer Aufbauspieler“, sagt Wessel. Aber nicht nur das. Groß, der schon den NBBL-Nachwuchs der Gießen 46ers gecoacht und auch als Scout für die Mittelhessen gearbeitet hat, erstellte gemeinsam mit VfL-Trainer Jens Wowra ein Konzept. „Damit spielen wir jetzt moderner“, so Wolfsburgs Teamsprecher. „Und die Taktik kommt uns auch entgegen, weil wir nicht so viele große Leute haben.“

Lediglich zwei Center stehen im VfL-Aufgebot, dessen Stamm immerhin 13 Spieler umfasst. Vier Mann aus der Zweitvertretung können zudem hin und wieder aushelfen. Wessel: „Dass das nötig ist, haben wir in der vergangenen Saison gesehen.“

Da hatte Wolfsburg zuweilen Personalsorgen, musste lange um den Ligaverbleib zittern. „Unser Ziel ist es, diesmal viel besser dazustehen“, erklärt der Teamsprecher. Die Chancen stehen nicht schlecht, zumal die VfLer noch „an zwei, drei Verstärkungen rumbaggern“, sagt Wessel. „Sollte das klappen, wären wir sogar richtig gut aufgestellt.“

Der heutige Start hat‘s allerdings in sich. In der Vorsaison kassierte Wolfsburg zwei klare Pleiten gegen die SG-Reserve, nach dem Regionalliga-Rückzug spielt jetzt die Braunschweiger Erstvertretung in der Oberliga. Wessel: „Das ist gleich mal ein echter Kracher.“ Und ein guter Härtetest für den neuen Kader.

von Nick Heitmann

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