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Brdaric: „Werde mich nicht verändern“

Fußball-Regionalliga Brdaric: „Werde mich nicht verändern“

Spitzenspiel zur Mittagszeit, ein kleines Endspiel um die Meisterschaft der Fußball-Regionalliga: Am Samstag (11.30 Uhr) treffen im Mini-Stadion im Allerpark der VfL Wolfsburg II und Werder Bremen II aufeinander. Es ist das Duell Zweiter gegen Erster - und für die Wolfsburger U 23 die wohl letzte Chance, um den Titel mitzuspielen.

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Duell der Trainer: Thomas Brdaric (l.) trifft am Samstag mit dem VfL II im Regionalliga-Spitzenspiel in Wolfsburg auf Alexander Nouri (r.) und Werder Bremen II.

Quelle: imago sportfotodienst

Und es ist auch ein Duell der Trainer: Thomas Brdaric (40) gegen Alexander Nouri (35). Der eine, Brdaric, war Bundesliga-Profi und Nationalspieler; der andere brachte es „nur“ zu einer Zweitliga-Karriere und trat erst im vergangenen Oktober ins Trainer-Rampenlicht der Regionalliga, als er die Mannschaft von Viktor Skripnik übernahm, der bei Werder zum Bundesliga-Coach befördert wurde.

Mit einem Sieg hätte Nouri die Meisterschaft fast sicher - aber er sieht sein Engagement in der Bremer U 23 langfristig, Titel und Aufstieg (für die noch Entscheidungsspiele zu gewinnen wären) stünden nicht im Vordergrund. „Wir arbeiten Liga-unabhängig“, so Nouri. „Unsere Aufgabe ist es, Talente für die Bundesliga-Mannschaft auszubilden.“ Für seine Spieler wäre die 3. Liga „eine gute Möglichkeit, sich auf einem höheren Niveau messen und beweisen zu können“, aber der Aufstieg sei „nicht unser primäres Ziel“.

Und wie sieht es beim VfL aus? Hängt dort Brdaric‘ Zukunft von einem möglichen Aufstieg ab? „Nein“, sagt der Ex-Profi, „bei entsprechenden Resultaten in den nächsten Wochen wird sich einiges von selbst legen. Ich werde aber nicht anfangen, anders zu arbeiten oder mich zu verändern, wenn der erhoffte Erfolg ausbleibt.“

Was beide Trainer gemeinsam haben, ist der große Respekt vorm Gegner. Nouri: „Der VfL ist ein absolutes Topteam dieser Liga, ohne Schwächen.“ Lob, das Brdaric gern zurückgibt: „Werder hat Spielertypen in der Mannschaft, die in dieser Liga schon eine Klasse für sich darstellen.“

apa/dik

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