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Bitter! Eigentor besiegelt VfL-II-Pleite in Neumünster

Fußball-Regionalliga Bitter! Eigentor besiegelt VfL-II-Pleite in Neumünster

Auswärtspleite für den VfL Wolfsburg II. Der Spitzenreiter der Fußball-Regionalliga unterlag beim abstiegsgefährdeten VfR Neumünster mit 0:1 (0:1). Das Tor für den Klub des früheren Wolfsburgers Uwe Erkenbrecher erzielte mit Bastian Schulz per Eigentor ein aktueller VfLer.

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VfL-II-Pechvogel Nummer 1: Nach langer Zeit stand Willi Evseev (l.) in Neumünster mal wieder in der Startelf - doch er verletzte sich bereits nach acht Minuten, musste benommen wieder raus.

Quelle: Boris Baschin

Jetzt hat es die Wolfsburger Bundesliga-Reserve erwischt. Vor fünf Monaten, beim Heim-0:2 gegen Goslar, hatte der VfL II zuvor das letzte Mal verloren.

Ohne den gelbgesperrten Kapitän Julian Klamt und den angeschlagenen Justin Eilers musste Wolfsburg in Neumünster beginnen. Dafür stand nach langer Zeit mal wieder Willi Evseev, der im Sommer zu Greuther Fürth wechselt, in der Startformation. Und der wurde schnell zum ersten Pechvogel: In der 8. Minute blieb der Blondschopf nach einen Zweikampf benommen liegen - und musste ausgewechselt werden. Für ihn kam nach langer Verletzungspause Routinier Danko Boskovic auf den Platz.

Wenig später fiel dann bereits das Tor des Tages, als Wolfsburgs Mittelfeldmann Bastian Schulz einen Schuss von Yannik Jakubowski ins VfL-Tor abfälschte. Erst nach einer guten halben Stunde gab es erste gefährliche Aktionen der Wolfsburger. Ferhat Yazgan hatte mit einem Pfostenschuss Pech, ein Schulz-Freistoß ging knapp vorbei.

Nach dem Wechsel wurde das Ismaël-Team drückend überlegen, allerdings fehlte meist der finale Pass. Und wenn etwas auf das VfR-Tor kam, war Neumünsters Keeper Marcus Hesse zur Stelle. Einmal fischte er einen Schuss von Tobias Henneböle aus dem Winkel, dann wehrte er einen Schulz-Knaller aus 25 Metern ab. Am Ende feierte Neumünster den ersten Sieg seit Dezember 2013.

VfR Neumünster – VfL Wolfsburg II 1:0 (1:0)
Neumünster : Hesse – Durak, Bönig, Kevin Schulz, Jakubowski – Thomas, Schlagelambers (63. Zekiri), Ingreso (86. Marco Schultz), Rave – Kramer, Zschimmer.
VfL II: Drewes – Korczowski, Poggenberg, Henneböle, Kleihs (80. Strompen) – Erkic (56. Güleryüz), Bastian Schulz, Yazgan, Granatowski – Evseev (8. Boskovic) – Scheidhauer.
Zuschauer : 440.
Schiedsrichterin : Hussein (Bad Harzburg).
Tor : 1:0 (18.) Schulz (Eigentor).

„Jetzt ruhig bleiben!“

Es ist wieder eng für Fußball-Regionalligist VfL Wolfsburg II: Nach der 0:1-Niederlage beim VfR Neumünster ist das Team von Coach Valerién Ismaël zwar noch Spitzenreiter, doch Verfolger Werder Bremen II kann morgen mit einem Sieg im Nachholspiel beim Hamburger SV bis auf einen Punkt herankommen.

„Wir hatten einfach einen schwarzen Tag. Das ging los mit dem K.o. von Willi Evseev, der kurzzeitig regungslos war“, so der Trainer. „Das hat die Mannschaft schon ein wenig aus der Bahn geworfen.“

Und das Eigentor von Bastian Schulz habe der Elf von Wolfsburgs Ex-Coach Uwe Erkenbrecher in die Karten gespielt. Ismaël: „Sie haben sich hinten reingestellt und uns kommen lassen. Immer konnten sie irgendwie klären oder der Keeper war zur Stelle. Der Ball wollte einfach nicht über die Linie.“ Fazit des Wolfsburger Trainers: „Wichtig ist es jetzt, ruhig zu bleiben.“

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