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Bei den VfL-Neuen passt noch nicht alles

Frauenfußball Bei den VfL-Neuen passt noch nicht alles

Sechs neue Spielerinnen hat Wolfsburgs Frauenfußball-Bundesligist für die neue Saison geholt, zwei von ihnen standen am Samstag in der Startelf gegen Bayern München: Torhüterin Almuth Schult und die schwedische Abwehrspielerin Nilla Fischer. Für beide eine durchwachsene Premiere im VfL-Trikot.

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Das geht noch besser: Die Neuzugänge Almuth Schult und Nilla Fischer (r.) machten ihr erstes Liga-Spiel
für den VfL.

Quelle: Boris Baschin

Für Nationalkeeperin Schult begann ihr erstes Punktspiel für den VfL mit einer kalten Dusche. Nach 15 Minuten überlistete Münchens Katharina Baunach die VfL-Torhüterin mit einem Schuss aus spitzen Winkel zur Bayern-Führung. „Daran war ich wohl nicht ganz unschuldig“, gab Schult nach dem Schlusspfiff zu. „Baunach rutscht der Ball über den Schlappen, der so einen Drall Richtung Tor bekommt. Aber keine Frage, ich stehe nicht richtig - das ist einfach blöd gelaufen.“

Blöd gelaufen wäre es für Schult und den VfL auch beinahe Mitte der zweiten Halbzeit. Bei einem Bayern-Angriff kam die 1,80 Meter große Torhüterin aus ihrem Kasten geeilt, um vor Nationalstürmerin Lena Lotzen an den Ball zu kommen. „Da habe ich mich verschätzt und im letzten Moment zurückgezogen, um nicht Rot zu kassieren“, schildert Schult die Szene. Zum Glück für den VfL schob Lotzen den Ball am leeren Tor vorbei.

Schweden-Star Fischer merkte man an, dass ihr die Bindung zu ihren Mitspielerinnen noch fehlt. Und im Zweikampfverhalten - bei der EM eine ihrer großen Stärken - sah die Innenverteidigerin oft nicht gut aus. Fischer gab ehrlich zu: „Mein Deutsch ist nicht gut. Die Kommunikation ist ein Problem. Ich kann besser spielen.“

VfL-Coach Ralf Kellermann meinte schmunzelnd: „Almuth und Nilla werden dafür sorgen, dass wir in Zukunft weniger Gegentore kassieren.“ Die Betonung lag dabei auf in Zukunft...

dik/rs

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