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Aus dem Star-Ensemble von Tyresö sticht Marta heraus

Frauenfußball Aus dem Star-Ensemble von Tyresö sticht Marta heraus

Bei VfL-Gegner Tyresö wird morgen keine Spielerin auflaufen, die nicht zu den besten der Welt gehört. Nationalspielerinnen aus Schweden, den USA, Finnland, Dänemark, Spanien und Brasilien stehen im Star-Ensemble. Doch eine ragt noch einmal weit heraus: die fünffache Weltfußballerin Marta.

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Aus Tyresös Star-Ensemble sticht sie noch einmal heraus: Die fünffache brasilianische Weltfußballerin Marta (l.).

Einen Beweis ihrer Stärke hatte die Brasilianerin am vergangenen Mittwoch gegeben. Als es für Tyresö im Ligaspiel gegen Göteborg gar nicht lief, motzte sie zunächst mit dem Schiedsrichtergespann und sich selbst, nahm dann einen Freistoß und donnerte ihn immerhin zum 1:1-Endstand in die Maschen. „Bei Tyresö fällt mir sofort Marta ein, sie ist immer noch eine der besten Spielerinnen der Welt“, hatte VfL-Torhüterin Almuth Schult im Moment des Finaleinzugs gesagt.

Und tatsächlich kann die 28-jährige Marta nach wie vor den Unterschied ausmachen - auch wenn ihre größten Erfolge schon etwas zurückliegen. Von 2006 bis 2009 wurde sie zur Weltfußballerin gewählt, 2012 noch einmal. Keine hat bei Weltmeisterschaften häufiger getroffen als sie. Und doch fehlen ihr Titel - zum Beispiel der in der Champions League. „Ich habe mich noch nie so sehr auf eine Sache konzentriert wie jetzt“, macht Marta deutlich, wie motiviert sie für das Duell mit dem VfL ist. „Seitdem ich in Tyresö bin, habe ich nur den einen Gedanken: Ich möchte die Champions League gewinnen.“ In schwedischen Zeitungen heißt es, der Verein habe ihr dafür eine Prämie von 80.000 Euro versprochen.

Dass es gegen den Titelverteidiger aus Wolfsburg nicht einfach wird, weiß die Brasilianerin aber auch: „Wir treten gegen das beste Team der Welt an. Es wird schwer, denn Wolfsburg hat viele gute Spielerinnen.“ Für Marta wird es wahrscheinlich das letzte Spiel mit Tyresö. Nach der Partie reist sie zur Männer-WM in ihre Heimat, bei der sie fürs Fernsehen berichtet. Die US-Profiliga ist dann wohl ihre nächste Station als Spielerin.

rs

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