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Auf links: Bunte verdrängt Faißt

Frauenfußball Auf links: Bunte verdrängt Faißt

Wenn die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg morgen (12 Uhr, live bei Eurosport) beim FC Barcelona ins Halbfinale der Champions League einziehen, dann wird hinten links nicht die deutsche Nationalspielerin Verena Faißt spielen; auch nicht die schweizerische Auswahlspielerin Noelle Maritz. Den Stammplatz dort hat sich Stephanie Bunte erkämpft. Denn die ist laut Trainer Ralf Kellermann in der Form ihres Lebens.

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Das war das Spiel ihres Lebens: VfL-Außenverteidigerin Stephanie Bunte bekam für die Partie gegen Barcelona viel Lob und verdrängte damit Nationalspielerin Verena Faißt von der linken Seite.

Für das Viertelfinal-Hinspiel gegen Barcelona hat Kellermann ein ganz besonderes Prädikat, das er Bunte verleiht: „Sie ist seit fast sechs Jahren hier, aber am vergangenen Sonntag hat sie das beste Spiel für den VfL gemacht.“ Einen großen Entwicklungsschritt attestiert der Trainer der Außenverteidigerin, die „immer solide“ spiele. „Sie hat immer Vieles mitgebracht, kann auf mehreren Positionen spielen und war nicht einmal verletzt“, nennt Kellermann die Vorzüge der Paderbornerin. „Doch jetzt hat sie sich in einen noch besseren körperlichen Zustand gebracht. Die Fitness ist bei ihr die absolute Grundvoraussetzung.“

Dazu komme, dass Bunte das Vertrauen des Trainers spüre und ihren Vertrag erst kürzlich um zwei Jahre verlängern durfte. Als Dank gab‘s die Leistungsexplosion. „So hat sie Verena Faißt erst einmal verdrängt“, stellt Kellermann deutlich fest.

Und das ist die Kehrseite: Für die Nationalspielerin bleibt nun erst einmal nur die Bank. Denn auch auf der offensiven linken Position kommt Faißt nicht ins Team. Dort spielt Martina Müller seit Wochen stark. „Verena muss nun Gas geben“, heizt Kellermann den Konkurrenzkampf an. „Sie weiß, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Natürlich ist sie gerade nicht begeistert, aber sie weiß, dass sie ihre nächste Chance nutzen muss.“

rs

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