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Auf dem gleichen Weg: Maritz folgt Rodriguez

Frauenfußball Auf dem gleichen Weg: Maritz folgt Rodriguez

Es ist verblüffend, wie vieles diese beiden gemeinsam haben. Ricardo Rodriguez (21) und Noelle Maritz (17) sind als die Jüngsten der schweizerischen Nationalmannschaften auf der Linksverteidiger-Position gesetzt. Beide wechselten im blutjungen Alter vom FC Zürich in die Fußball-Bundesliga zum VfL Wolfsburg. Doch Profi Rodriguez hat bereits das geschafft, was Küken Maritz noch bevorsteht: Er weiß, wie man sich in der Stammelf etabliert.

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So ist es hier in Wolfsburg: VfL-Profi Ricardo Rodriguez zeigt seiner Landsfrau Noelle Maritz die Arena.

Quelle: Roland Hermstein

Die WAZ trifft die beiden jungen Schweizer in der VW-Arena. Sie sehen sich nicht zum ersten Mal. „Ich habe Rici schon oft im Fernsehen, in Zürich und hier in Wolfsburg spielen sehen und seine Entwicklung verfolgt“, sagt Maritz. „Wenn jemand auf der gleichen Position spielt, schaut man schon genauer hin. Bei ihm kann ich mir in jedem Fall Dinge abschauen.“ Die Spielstile lassen sich auch durchaus vergleichen. „Rici schaltet sich oft vorn ein, ich gehe auch gern mit in die Offensive“, so Maritz. „Und er ist ebenfalls bissig in den Zweikämpfen.“

Etwas überraschend: Auch Rodriguez hatte Maritz mal vor deren Wechsel live spielen gesehen. „Sie hatte da trainiert, wo auch mein Bruder war. Dann bekam ich den Tipp, dass sie nach Wolfsburg wechseln wird. Da hat mich schon interessiert, was sie so drauf hat“, erinnert sich der Linksfuß - und fügt schmunzelnd an: „Sie muss gut sein, wenn sie hierher kommt.“

Und das, da ist sich Rodriguez sicher, war der richtige Schritt: „Für mich ist der VfL Wolfsburg ideal, um mich weiterzuentwickeln. Die Stadt passt, und der Verein bietet genau das richtige Umfeld für einen jungen Spieler, der aus dem Ausland kommt. Bei der Frauenmannschaft wird es für Noelle nicht anders sein.“ Leicht sei es für Rodriguez am Anfang aber nicht gewesen: „Ich war sehr jung, es war eine andere Liga. In der Schweiz geht alles langsamer und die Zweikämpfe sind nicht so hart. Ich kann Noelle nur raten, dass sie sich im Training langsam reinkämpft.“

rs

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