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Atletico will schnell zurück

Fußball-Kreisliga Atletico will schnell zurück

Verletzungspech und fehlende Fitness gehörten zu den Hauptsorgen der Teams im Tabellenkeller der Fußball-Kreisliga Wolfsburg. Am Ende erwischte es mit Atletico Wolfsburg und dem SSV Kästorf/Warmenau die beiden Aufsteiger, die den direkten Weg zurück in die 1. Kreisklasse antreten müssen. Mehr dazu erfahren Sie im letzten Teil unseres Saison-Rückblicks.

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Für beide lief es nicht: Sülfeld (v.) bekommt einen neuen Trainer, Atletico will nach dem Ab- den sofortigen Wiederaufstieg.

„Wir haben gewusst, dass es eine schwere Saison wird“, so Sven Schimak, Trainer des SV Barnstorf. Denn zu einem ohnehin schon dünnen Kader kam auch noch Verletzungspech. Schimak: „Zudem mussten wir fast die gesamte Hinrunde ohne richtigen Torwart auskommen.“ Nach einem guten Start in die Rückrunde gerieten die Barnstorfer durch Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten dann doch noch mal in Abstiegsgefahr. „Zum Glück haben wir einen guten Endspurt hingelegt und einen versöhnlichen Abschluss geschafft“, freute sich Schimak, der als Trainer aufhört, dem SVB dafür jedoch weiter als Spartenleiter erhalten bleibt. Neuer Coach wird Ioan Tirban.

„Wir haben unser Minimalziel Klassenerhalt erreicht“, so Jim Fack, Spielertrainer des FV Wespe Wolfsburg. Jedoch schien bei den Wespen oftmals die hundertprozentige Motivation zu fehlen. „Die Luft war irgendwann raus. Es waren kaum noch Spieler beim Training und viele waren dadurch nicht mehr richtig fit“, berichtet Fack, der in der kommenden Saison nur noch als Spieler aktiv sein wird.

Fehlende Konstanz und viele Langzeitverletzte waren die Gründe, weshalb der TSV Sülfeld sich so weit hinten in der Tabelle wiederfand. „Zudem haben wir viele Spiele unglücklich verloren, hätten eigentlich zwei, drei Plätze höher stehen können“, fand Trainer Alexander Baumstark, der aus privaten Gründen aufhört. Sein Nachfolger wird Thomas Kubis.

Nachdem Trainer Nico Messina Atletico Wolfsburg im Winter verlassen hatte und mit ihm auch viele Spieler gegangen waren, übernahmen Michele Scarati und Angelo Marrazza die Mannschaft - das Ruder herumreißen konnte das Duo jedoch nicht. „Die Fluktuation war zu groß. Zudem konnten wir die entscheidenden Spiele nicht für uns entscheiden“, erklärt Scarati. „Wir sind verdient abgestiegen.“ In der Kreisklasse soll ein Neuanfang gestartet werden. Scarati: „Wir werden einen starken Kader haben und den Wiederaufstieg anpeilen.“

„Bei uns ist von der ersten bis zur letzten Minute alles schiefgelaufen“, beklagte Eddy Meyer, Trainer des SSV Kästorf/Warmenau. Der SSV hatte viel Verletzungspech. „Uns sind zeitweise zehn Mann ausgefallen. Außerdem hat bei vielen die Fitness gefehlt“, so Meyer, der als Trainer aufhört. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Zudem ist noch unklar, ob Kästorf in der kommenden Saison mit zwei Mannschaften in der 1. Kreisklasse spielen wird.

isi

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