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Arbeit, Klamotten, Training: Knipphals‘ Rio-Countdown

Leichtathletik Arbeit, Klamotten, Training: Knipphals‘ Rio-Countdown

Leipzig. Seit knapp einer Woche steht seine Nominierung fest: Für Sven Knipphals, Top-Sprinter des VfL Wolfsburg, läuft der Olympia-Countdown. Für das Mitglied der deutschen 4x100-Meter-Staffeln stehen einige Termine an - und ein bisschen Alltag.

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Die erste Medaille hat er schon: Sven Knipphals (v.) gewann mit der deutschen Staffel in Amsterdam EM-Bronze.

Quelle: Imago

Insgeheim hatte Knipphals vor einigen Monaten noch mit einer Chance auf einen Einzelstart bei Olympia geliebäugelt, aber ein unrunder Saisonverlauf mit Blessuren und Trainingspausen machte diesen Traum zunichte. Aber: „Ich bin überglücklich, dass ich es in einer wirklich schweren Saison geschafft habe, mich für die Staffel zu empfehlen“, sagt der VfLer, der mit der Staffel vor einer Woche in Amsterdam EM-Bronze geholt hatte.

Und was steht jetzt an? „Ich will noch ein paar Patienten sehen“, sagt der Chiropraktor, der in Leipzig arbeitet. Alltag für einen Nicht-Profi, der sich seine Zeit für den Sport immer auch erarbeiten muss. Weil der Chef viel Verständnis hat, wartet jetzt im Wesentlichen aber Training. Und ein kleines Highlight. Am Mittwoch hat er Olympia-Einkleidung in Hannover. Mitten in der Trainingswoche im Leistungszentrum in Kienbaum.

Am 29. Juli gibt es dann ein weiteres Highlight: Die sogenannte Olympia-Verabschiedung - ein Wettkampf in Mannheim. Vom 3. bis zum 5. August treffen sich die Sprinter in Frankfurt zu weiteren Übungseinheiten, dann geht es am 6. August endlich Richtung Brasilien.

Vor allem an seinen Wechseln will Knipphals noch arbeiten. Die Wechsel sind eine Stärke der Deutschen. Klappen die optimal, können sie in Medaillennähe laufen. Knipphals weiß: „In Amsterdam beim EM-Finale war es nicht gut, das kann ich viel besser.“

In Brasilien ist noch Zeit zur Akklimatisierung. Erst am 18. August ist der Vorlauf für die deutsche Sprintstaffel. Olympia ist erreicht, das persönliche Ziel des Wolfsburgers lautet: „Am Ende auch wirklich auf der Bahn zu stehen und unsere Staffel Richtung Finale und dann zu einer Medaille zu treiben!“

von Jürgen Braun

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