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Am Ende macht‘s Müller: Der VfL dreht das Spiel

Champions-League-Finale Am Ende macht‘s Müller: Der VfL dreht das Spiel

Was für ein Drama! In einem packenden Finale haben die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg in Lissabon gegen Tyresö FF den Titel in der Champions League verteidigt – und sich dabei weder von einem 0:2-Halbzeit-Rückstand noch von einem weiteren Gegentor schocken lassen.

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Der Jubel nach dem Abpfiff: Mit dem 4:3 gegen Tyresö hat der VfL Wolfsburg den Titel in der Champions League der Frauen verteidigt.

Quelle: dpa/cp24

Der VfL fand gegen die laufstarken Schwedinnen nur schwer ins Spiel, Tyresö gab zunächst überraschend den Ton an - und traf. Erst war es Marta, die fünfmalige Weltfußballerin des Jahres, die Josephine Henning versetzte und VfL-Torhüterin Almuth Schult keine Chance ließ. Zwei Minuten später brauchte Veronica Boquete ein Zuspiel von Christen Press nur noch zum 2:0 über die Linie zu drücken.

Nach der Pause ging es rund, und das lag vor allem am VfL. Flanke Anna Blässe, Kopfball Alex Popp - 1:2. Fünf Minuten später langer Ball auf Martina Müller, Flachschuss - 2:2. Wolfsburg weiter im Vormarsch, doch die schnelle kalte Dusche durch Marta, die gekonnt den Ball zum 3:2 ins lange Eck schlenzte. Aber das Team von Trainer Ralf Kellermann setzte nach. Nach einem schönen Solo von Popp traf die eingewechselte Verena Faißt an ihrem 25. Geburtstag zum 3:3.

Sie bleiben die Königinnen Europas – und das nach einem Wahnsinns-Finale! Mit 4:3 (0:2) gewannen die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg das Endspiel der Champions League gegen Tyresö FF aus Schweden und verteidigten damit den Titel.

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Und es ging munter weiter. Wolfsburg hatte mehr Spielanteile, wollte unbedingt den Siegtreffer - und am Ende war‘s wieder Müller, die wie schon im Vorjahr das Finale entschied. Nach einem Wahnsinns-Solo von Nadine Keßler stand Müller am Fünfer goldrichtig und drückte das Leder im zweiten Versuch über die Linie - 4:3 für den Titelverteidiger. Zehn Minuten lang verteidigte das Kellermann-Team leidenschaftlich diesen Vorsprung - und durfte am Ende wieder jubeln.

rs

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