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Am Anfang Mühe, am Ende ein 4:1

Frauenfußball-Bundesliga Am Anfang Mühe, am Ende ein 4:1

Am Ende gab‘s zum Jahresabschluss einen glatten Sieg - aber der Weg dahin war sehr, sehr mühsam. Mit 4:1 (1:1) gewannen die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg gestern Nachmittag ihr Nachholspiel gegen den SC Freiburg. Der Triple-Sieger kam dabei erst nach einer halben Stunde richtig ins Rollen; die Tore vor 575 Zuschauern erzielten Nilla Fischer, Nadine Keßler (2) und Alexandra Popp.

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Das Tor, das die Wende brachte: Freiburg-Torfrau Laura Benkarth griff daneben, Nilla Fischer (r.) drückte den Ball über die Linie.

Quelle: Grietsch/Citypress24

Vielleicht lag‘s an der ungewohnt frühen Anstoßzeit - in der Anfangsphase lief beim VfL fast nichts zusammen. Freiburg stellte klug genau die Räume zu, in denen die Wolfsburgerinnen ihr Spiel aufbauen wollten, und konterte selbst gefährlich. Als Nationalspielerin Sara Däbritz bei einem dieser Gegenstöße nicht angegriffen wurde, hielt sie aus 25 Metern einfach drauf - 0:1.

Däbritz hatte noch zwei weitere gute Gelegenheiten, ehe SC-Torfrau Laura Benkarth nach einer Ecke patzte und der Ball von Fischer ins Tor prallte. Das war nicht nur der Ausgleich, sondern der Wendepunkt in einem Spiel, das der VfL mehr und mehr unter Kontrolle bekam.

Während den Spielerinnen aus dem Breisgau auf dem tiefen Platz langsam die Puste ausging, setzte sich der VfL am gegnerischen Strafraum fest - und Keßler stellte die Weichen auf Sieg. Die Kapitänin, deren Fehlpass noch das 0:1 eingeleitet hatte, sorgte mit einem satten Nachschuss (Anna Blässes Flanke war abgewehrt worden) für das 2:1 und erhöhte per Kopf auf 3:1. Fast wäre ihr sogar ein echter Hattrick gelungen, aus 30 Metern knallte sie den Ball an die Latte - Lina Magull war danach zur Stelle, legte vorm Tor quer und Popp drückte ihn zum letzten Wolfsburger Treffer des Jahres über die Linie.

VfL-Trainer Ralf Kellermann war am Ende zufrieden: „Ich wusste, dass es schwer werden wird - aber nach schwachem Beginn haben wir eine Reaktion gezeigt.“

apa

VFL WOLFSBURG – SC FREIBURG 4:1
VfL: Schult – Wensing, Goeßling, Fischer, Faißt – Odebrecht (75. Hartmann), Keßler – Blässe (86. Bunte), Magull, Müller  (65. Pohlers) – Popp.
Gelb : –.
SC : Benkarth  – Clark, Abbe, Störzel, Maier (46. O‘Sullivan) – Igwe, Krüger, Leupolz, Däbritz – Starke – Arnold (88. Gidion).
Gelb : Störzel, Maier.
Tore : 0:1 (4.) Däbritz, 1:1 (40.) Fischer, 2:1 (50.) Keßler, 3:1 (67.) Keßler, 4: 1 (73.) Popp

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Matchwinnerin: VfL-Kapitänin Nadine Keßler.

Geschafft! Zum Abschluss des Jahres hatte VfL-Trainer Ralf Kellermann einen Sieg seiner Mannschaft gegen den SC Freiburg gefordert. Und den haben seine Spielerinnen - trotz ganz schwachen Beginns - mit dem 4:1 eingefahren.

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