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4:3 gegen Lupo II: Hehlingen im Halbfinale

Wolfsburger Fußball-Stadtmeisterschaft 4:3 gegen Lupo II: Hehlingen im Halbfinale

Wolfsburg. Der Stellvertreter wird es auch nicht lösen können - 2016 gibt es einen neuen Träger des Titels Wolfsburger Fußball-Stadtmeister. Für die durch Pokal und Ligabetrieb verhinderte Regionalliga-Mannschaft von Lupo/Martini nahm Landesligist Lupo/Martini II am Turnier auf dem Laagberg teil - und flog am Dienstag im Viertelfinale nach Elfmeterschießen gegen Bezirksligist TSV Helingen raus. Außerdem stehen der WSV Wendschott, der TV Jahn und Landesligist SSV Vorsfelde im Halbfinale.

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Rot macht dicht: Lupo/Martini II (blaue Trikots) hatte mehr vom Spiel, Hehlingen verteidigte - und kam im Elfmeterschießen ins Halbfinale.

Quelle: Sebastian Bisch

TSV Wolfsburg - TV Jahn Wolfsburg 1:2 (1:0). Die Gastgeber sind raus. Das war nicht nötig. Vor der Pause war der TSV nämlich dominant, machte aber zu wenig draus. Trainer Oliver Treitl: „Wir hatten das Spiel gut im Griff, aber wenn man die Dinger vorne nicht macht, kriegt man sie hinten irgendwann selbst rein.“ David Pisano, Trainer des TV Jahn, war natürlich froh: „Die zweite Halbzeit ist optimal für uns gelaufen. Nach dem Elfmeter hatten wir das Spiel im Griff.“
Tore: 1:0 (10.) Ammari (Eigentor), 1:1 (65.) Do. Pisano, 1:2 (71.) Garippo.

SSV Vorsfelde - SV Barnstorf 4:0 (2:0). Im Achtelfinale hatte sich der SSV gegen einen Bezirksligisten schwergetan, am Dienstag war es gegen einen Kreisligisten immerhin deutlich. SSV-Coach André Bischoff: „Wir haben die Pflichtaufgabe erfüllt, aber wir haben viel zu viele Chancen ausgelassen.“ Jörg Robe, Trainer des SVB, war nicht unzufrieden: „0:4 gegen einen Landesligisten mit Aufstiegsambitionen, das kann sich für einen Kreisligisten sehen lassen. Wir wollten etwas lernen, haben uns gut verkauft, verfallen nicht in Depression.“
Tore: 1:0 (10.) Breit, 2:0 (36.) Haberecht, 3:0 (40.) Rexhbecaj, 4:0 (72.) Reich.

VfB Fallersleben - WSV Wendschott 1:2 (1:1). Der Bezirksliga-Absteiger konnte seine Führung nicht halten - was WSV-Trainer Giuseppe Millemaci nach diesem Duell zweier Kreisligisten nicht wunderte, denn: „Wir hätten es noch klarer machen müssen. Spielerisch war ich aber nicht zufrieden.
Tore: 1:0 (24.) Bartsch, 1:1 (32.) Th. Müller, 1:2 (78) Ph. Müller.

Lupo/Martini II - TSV Hehlingen n. E. 3:4 (0:0). Im zweiten Abendspiel gab es Hochspannung. Lupo diktierte, Hehlingen wehrte sich. TSV-Trainer Mirko Reck: „Lupo hatte 80 Prozent Spielanteile. Wir haben taktisch diszipliniert gespielt.“ Lupos Giuseppe Giandolfo wurde in der 50. Minute klar im Strafraum gelegt, der Elfmeterpfiff blieb aus, umgekehrt musste Lupo einmal auf der Linie für den schon geschlagenen Lennart Gutsche retten. Keeper Gutsche parierte dann auch im Elfmeterschießen einmal. Doch zum Helden wurde Hehlingens Torwart Bastian Vollack. Er parierte den ersten Strafstoß von Giandolfo und den letzten von Dennis Carusone. Und damit war Hehlingen im Halbfinale.

von Dieter Kracht und Jürgen Braun

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