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3:2! Am Ende muss der VfL noch zittern

Frauenfußball 3:2! Am Ende muss der VfL noch zittern

Pflichtsieg eingefahren! Auch wenn es am Ende für den deutschen Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg im Heimspiel gegen den FF USV Jena noch einmal knapp wurde. Nach der beruhigenden 3:0-Führung durch Tore von Martina Müller, Alexandra Popp und Lena Goeßling kamen die Gäste in der Schlussphase noch auf 2:3 heran.

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Zittersieg: Die VfL-Frauen gewannen gestern 3:2 gegen Jena - Alex Popp (r.) erzielt hier den zweiten Wolfsburger Treffer.

Quelle: Photowerk (he)

Wie von Trainer Ralf Kellermann im Vorfeld gefordert, ging sein Team mit viel Schwung in die Partie, wollte schnell die Führung erzielen. Doch weder Zsanett Jakabfi noch Viola Odebrecht konnten in der Anfangsphase ihren guten Möglichkeiten nutzen. Pech hatte Verena Faißt mit einem Freistoß aus 25 Metern, der von der Unterkante der Latte auf die Torlinie fiel. Nachdem Popp aus 15 Metern freistehend den Ball übers USV-Tor gedroschen hatte, machte es wenig später Müller besser, erzielte das hochverdiente 1:0. Nach einem schönen Doppelpass mit der lauffreudigen Müller schoss Popp noch vor der Pause das 2:0. Von den Gästen aus Thüringen war bis dahin wenig zu sehen.

Das änderte sich nach dem Wechsel. Wolfsburg blieb weiter dominant, doch der USV hatte seine Ängstlichkeit abgelegt, tauchte jetzt öfter vor dem VfL-Tor auf. Dennoch hätte Wolfsburg das Resultat weiter in die Höhe schrauben können, Jakabfi und zweimal Popp wollte das 3:0 aber nicht gelingen. Das schaffte Nationalspielerin Lena Goeßling, die diesmal nicht in der Startelf stand, mit einem Schlenzer.

Mit dem sicheren 3:0 im Rücken ließ bei der Kellermann-Elf die Konzentration nach, was die Gäste umgehend bestraften. Erst traf Julia Arnold, drei Minuten vor dem Abpfiff besorgte Carolin Schiewe mit einem Gewaltschuss das 2:3. Da musste der VfL noch ein paar Minuten zittern.

dik

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