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3:1! Lupo kämpft Lüneburg nieder

Fußball-Oberliga 3:1! Lupo kämpft Lüneburg nieder

Tolle Tore, ein packender Verlauf und zwei Topteams, die sich rein gar nichts schenkten: Das Oberliga-Topspiel zwischen dem Tabellendritten Lupo/Martini und dem Zweiten Lüneburger SK hatte fast alles zu bieten, was man sich von einem Fußballspiel so wünschen kann - und am Ende jubelten die Wolfsburger über einen 3:1-(2:0)-Erfolg.

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Alle staunen - aber der sitzt noch nicht: Lupos Antonio Renelli (r.) kommt hier noch nicht ganz an den Ball, wenige Minuten später markiert er aber in einer ähnlichen Szene das 1:0, Wolfsburg siegt 3:1.

Vor allem im zweiten Durchgang hatte die Partie viel zu bieten. Lupo hatte da durch Antonio Renelli, der eine Leon-Henze-Freistoßflanke nur noch einzuschieben brauchte, und Andrea Rizzo, der den LSK-Keeper ausspielte und ins leere Tor einschob, bereits mit 2:0 vorn gelegen. Eine optimale Chancenverwertung der Italiener, die auch hinten sicher standen.

Doch nach der Halbzeit machte Lüneburg viel Druck und kam durch Finn Gierke schnell zum Anschluss.

Die Wolfsburger ließen sich zeitweise zu sehr hinten einschnüren und hätten nach einem vermeintlichen Foul von Kevin Kluk im 16er fast auch das 2:2 schlucken müssen, aber Keeper Lennart Gutsche parierte den Strafstoß von Lüneburgs Kapitän Gökhan Iscan stark - es war die entscheidende Szene.

Spannend blieb‘s trotzdem, weil der LSK weiter drängte. Die Wolfsburger warfen kämpferisch zwar alles in die Waagschale, spielten ihre Konter aber nicht gut genug aus. Renelli hätte das 3:1 machen müssen, als er über links frei durch war, der Gäste-Torwart weit vor seinem Tor stand und sogar ausrutschte, aber der Abschluss des Lupo-Stürmers war zu überhastet. So brachte der einzige, gut ausgespielte Konter die Entscheidung: Jannik Jennerich, der den verletzten Jan Ademeit (fällt mit Innenbandriss sechs Wochen aus) vertrat, flankte, Michael Thielke hechtete zum Kopfball - 3:1. Coach Francisco Coppi jubelte: „Lüneburg war spielerisch besser, aber meine Mannschaft hat gekämpft. Wir haben einen richtig guten Gegner geschlagen.“

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