Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
200 Meter: Knipphals so schnell wie noch nie!

Leichtathletik 200 Meter: Knipphals so schnell wie noch nie!

Paukenschlag in Mannheim: Bei der Leichtathletik-Gala sprintete Sven Knipphals gestern die 200 Meter in 20,48 Sekunden - die schnellste Zeit, die der Wolfsburger jemals über diese Distanz gelaufen ist! Die EM-Norm hat er damit in der Tasche, einen EM-Startplatz allerdings noch nicht - denn die nationale Konkurrenz ist in diesem Jahr so stark wie selten.

Voriger Artikel
Top! Scoccimarro U-18-Europameisterin
Nächster Artikel
Nur ein echter Neuer: Vorsfelde setzt auf Jugend

Erschöpft und zufrieden nach der Bestzeit: Sven Knipphals gestern in Mannheim.

Mit seiner neuen persönlichen Bestzeit wurde Knipphals in seinem Rennen Zweiter hinter Robin Erewa (Wattenscheid), der mit 20,46 Sekunden die Vorgabe für die EM in Zürich ebenfalls erfüllt hat. Vorher hatten bereits Julian Reus (Wattenscheid) und Aleixo-Platini Menga (Leverkusen) diese Norm (20,60 Sekunden) geknackt - damit rangeln sich jetzt vier Top-Sprinter des DLV um die drei Startplätze beim Saison-Highlight. „In dieser Liste liege ich jetzt auf Platz vier“, so Knipphals, „aber ich bin mittendrin. Die Entscheidung wird wohl bei den deutschen Meisterschaften fallen.“ Die finden in drei Wochen in Ulm statt, danach werden die EM-Startplätze verteilt.

Allerbeste Aussichten auf einen Start bei der EM im August in Zürich hat Knipphals weiterhin in der 4x100-m-Staffel. In Mannheim lief er zusammen mit Reus, Alexander Kosenkow (Wattenscheid) und Shootingstar Patrick Domogala (Mannheim) 38,46 Sekunden - die drittbeste Zeit, die in diesem Jahr von einer europäischen Staffel erzielt wurde. Allerdings: Auch die Plätze in dieser Staffel sind begehrt. Lucas Jakubczyk (Berlin) fehlte in Mannheim, gilt aber als gesetzt, Christian Blum (Wattenscheid) und Martin Keller (Leipzig) gehören ebenfalls zum Kandidatenkreis.

Über 100 m lief ist für Knipphals in Mannheim nicht so gut. Im Vorlauf kam er nur auf 10,40 Sekunden, im Endlauf waren‘s zwar gute 10,26 Sekunden - die allerdings mit zu viel Rückenwind. Am Dienstag kommender Woche kann es der VfLer besser machen - zusammen mit anderen deutschen Top-Sprintern stellt er sich beim Sportfest in Luzern der internationalen 100-m-Konkurrenz.

apa

Voriger Artikel
Nächster Artikel