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2:1-Sieg in Goslar: VfL II untermauert Aufstiegsambitionen

VfL Wolfsburg II 2:1-Sieg in Goslar: VfL II untermauert Aufstiegsambitionen

Die U23 des VfL Wolfsburg hat seine Aufstiegsambitionen untermauert und Platz eins in der Regionalliga Nord gefestigt. Am Samstag gewann die Mannschaft von Valérien Ismaël mit 2:1 (1:1) beim Goslarer SC und baute den Vorsprung auf Verfolger VfL Oldenburg auf drei Zähler aus.

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Der VfL Wolfsburg II schlägt in der Regionalliga Nord den Goslarer SC mit 2:1 (1:1).

Quelle: dpa

Es war ein wichtiger Sieg für den VfL Wolfsburg II. Erst seit einer Woche haben die Fußballer der VfL-Reserve die Meisterschaft in der Regionalliga Nord wieder in der eigenen Hand. Die knappe Führung gegenüber dem VfL Oldenburg soll nun bis zum Saisonende gehalten werden. Dazu darf sich der VfL II keinen Ausrutscher mehr erlauben.

Der Goslarer SC ging in der 15. Minute durch ein Eigentor des Wolfsburgers Sebastian Wimmer mit 1:0 in Führung. In der 28. Minute musste Trainer Valerie Ismael das erste mal wechseln. Hilal El-Helwe kam für Gergely Bobal. Keine zehn Minuten später traf El-Helwe zum 1:1-Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeit. In der 69. Minute schoss Sebastian Schulz den 2:1-Siegtreffer. (Ein ausführlicher Spielbericht mit Trainerstimmen folgt in Kürze).

Mit dem Sieg gegen den Goslarar SC bleiben die Wölfe auf Tabellenplatz eins und erhöhen so den Druck auf Oldenburg. Der Tabellenzweite musste heute um 15 Uhr im Spitzenspiel des 30. Spieltages gegen den Tabellendritten ETSV Weiche Flensburg antreten. Das Spiel endete 0:0. Damit geht der VfL II mit 3 Punkten Vorsprung auf die Zielgerade.

Die U 23 in der 3. Liga? Allofs würde es freuen

Der Sprung in die 3. Liga ist drin - auch wenn dafür auch noch der Viertliga-Meister aus Bayern in die Aufstiegsspielen bezwungen werden muss. Dass sich auch VfL-Manager Klaus Allofs über den Aufstieg freuen würde, hat vor allem fünf Gründe. Und die heißen Jannes Horn, Robin Ziegele, Amara Conde, Anton Donkor und Leandro Putaro...

Diese fünf A-Jugendfußballer haben in dieser Saison schon Profiluft geschnuppert, Putaro hat sogar seine ersten Bundesliga-Minuten absolviert. Und alle fünf gehören zum Kreis der Wolfsburger U-19-Spieler, die ab Sommer in die U 23 wechseln - und dann idealerweise in der 3. Liga ihren Sprung in die Bundesliga vorbereiten. „Der Aufstieg wäre toll“, findet darum Allofs, „es wäre für die jungen Spieler ein guter Einstieg in den Profi-Fußball.

Mit der zweiten Mannschaft in die 3. Liga?

Wolfsburg wäre eine Ausnahme, einige Profi-Klubs haben sogar gar keine Reserve mehr. Allofs: „Wir haben entschieden, unsere U 23 zu behalten. Für die Entwicklung junger Spieler ist dieses Team sehr gut geeignet.“

Gleich fünf Youngster (allesamt U-Nationalspieler) peilen ab Sommer über die U 23 die Bundesliga an - so eine Konstellation gab es beim VfL noch nie. Das machtHoffnung, dass nach Robin Knoche und Maxi Arnold mal wieder ein Eigengewächs den Durchbruch schafft. „Die individuelle Ausbildung“. so Allofs, „steht immer im Vordergrund.“

In den drei deutschen Profiligen tauchen immer wieder Spieler auf, die beim VfL in der U 23 ausgebildet worden - beispielsweise Justin Eilers, der im Sommer von Dresden nach Bremen wechselt oder Dan-Patrick Poggenberg und Kevin Wolze, die mit dem MSV Duisburg um den Klassenerhalt in der 2. Liga kämpfen. Bildet die U 23 aber vielleicht dann doch zu oft Spieler nur für andere Klubs aus? „Nein“, findet Allofs, „darum geht es ja auch nicht. Wir bilden aus, das ist wichtig - unabhängig davon wo die Spieler dann landen, wollen wir als VfL wichtig in ihrer Entwicklung sein.“

So habe er es auch schon in Bremen gehalten, wo Werder II zwischenzeitlich ein gute Rolle auch in der 3. Liga spielte - unter anderem mit Spielern wie Martin Harnik (jetzt VfB Stuttgart), Lennart Thy (St. Pauli) oder davor auch Max Kruse, der 2006 bis 2009 für Bremens Zweite gespielt hatte. Über die 3. Liga, so Allofs, „gibt man den Spielern das Rüstzeug mit, im bezahlten Fußball zu arbeiten.“

nos, apa

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