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2:0-Sieg! Jetzt gibt‘s ein Endspiel

Frauenfußball-Bundesliga 2:0-Sieg! Jetzt gibt‘s ein Endspiel

Die VfL-Fußballerinnen haben ihr Endspiel um die DM! Gestern gewannen sie beim BV Cloppenburg mit 2:0 (0:0) durch zwei Tore von Martina Müller. Am kommenden Sonntag können die Wolfsburgerinnen mit einem Heimsieg gegen Frankfurt ihren Titel in der Bundesliga verteidigen.

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Der wichtigste Moment: Martina Müller grätscht den Ball zum 1:0 über die Linie, Ex-VfLerin Eve Chandraratne kommt zu spät - am Ende freute sich Wolfsburg (o. v. l. Keßler, Müller, Goeßling, Blässe, Wensing) über ein 2:0.

Quelle: Schmelter/Citypress24

Der VfL wahrt die Titelchance bis zum letzten Spieltag - bis dahin war es aber ein hartes Stück Arbeit. Bei den stark abstiegsbedrohten Cloppenburgerinnen war der Champions-League-Sieger zwar zunächst dominant. „Aber es hat uns die Zielstrebigkeit zum Tor gefehlt“, monierte Trainer Ralf Kellermann. Je länger es 0:0 stand, desto selbstbewusster wurden die Gastgeberinnen, die dem VfL ihr zweikampfbetontes Spiel aufzwangen - und vor der Pause die beste Torgelegenheit hatten: Mandy Islacker traf den Pfosten (37.).

Frankfurt führte mit 1:0 im wichtigen Parallelspiel gegen Potsdam - zur Pause waren die Wolfsburgerinnen weit weg von der Titelverteidigung. Doch dann kam endlich Zug ins VfL-Spiel. Alexandra Popp scheiterte noch bei der ersten Chance (54.), Müller machte es einen Augenblick später aber besser. Das VfL-Urgestein spekulierte auf einen Torwartfehler, wurde prompt von der Cloppenburger Schlussfrau Dominika Wylezek angeschossen und drückte den Ball zur „befreienden Führung“ (Popp) über die Linie. Popp (64.) und Verena Faißt (67.) hätten die Partie schnell entscheiden können. Doch sie vergaben. So war es Müller überlassen, mit dem Schlusspfiff den Ball mit einem herrlichen Heber noch einmal ins Tor zu zaubern.

„Wir hatten schwierige Phasen im Spiel zu überstehen, haben uns aber in der zweiten Halbzeit gesteigert und daher hochverdient gewonnen“, resümierte Kellermann, der sich ab jetzt wie alle anderen nur noch auf den kommenden Sonntag freut: „Wir sind alle sehr erleichtert, dass wir jetzt diese Riesenchance haben.“

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Das hätte aus VfL-Sicht nicht sein müssen: Kerstin Garefrekes (l.) trifft in der Nachspielzeit zum Frankfurter 2:1 gegen Potsdam - wegen dieses Tores reicht dem FFC am Sonntag in Wolfsburg ein Remis.

Der VfL gewinnt in Cloppenburg, Frankfurt schlägt Potsdam - die Ausgangslage vor dem letzten Saisonspieltag in der Frauenfußball-Bundesliga ist dadurch denkbar einfach: Wolfsburg spielt am kommenden Sonntag (14 Uhr) gegen den FFC und ist mit einem Sieg wieder Meister. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage geht der Titel nach Hessen.

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