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10,07! So schnell war Knipphals noch nie

Leichtathletik 10,07! So schnell war Knipphals noch nie

10,10 Sekunden im Vorlauf, 10,07 Sekunden im Endlauf: Sven Knipphals ist in Clermont/Florida die schnellsten 100-Meter-Rennen seines Lebens gelaufen. Allerdings: Der Rückenwind war mit 3,2 und 3,4 Metern pro Sekunde viel zu stark; damit Zeiten als Bestleistungen oder Rekorde gewertet werden, sind maximal 2,0 m/s erlaubt.

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Eine Bahn für Sprintspezialisten: In Clermont war VfLer Sven Knipphals beim „Pure Athletics Sprint Elite Meeting“ bester Deutscher.

Die Leistung trotzdem bärenstark - Knipphals war bester Deutscher; die DLV-Sprintstar-Riege um Julian Reus und Lukas Jakubzcyk (zweitbester Deutscher in 10,09) war komplett anwesend. Im Endlauf des „Pure Athletics Sprint Elite Meeting“ wurde Knipphals mit seiner Zeit Vierter, es gewann Keston Bledman aus Trinidad/Tobago in 9,94 Sekunden. „Mich freut vor allem die gute Platzierung“, so Knipphals, für den es „der beste Freiluft-Saisonstart war, den ich je hatte“. Und wie ist die starke Leistung zu erklären? Knipphals: „Viele Sachen haben jetzt einfach Früchte getragen.Vor allem habe ich zuletzt einfach kontinuierlich gut trainiert.“

Dass die Zeit weder für Rekord-Listen noch Norm-Erfüllungen für die WM 2015 in Peking gilt, sei „schade“, aber: „Auch wenn der Wind sehr hilft, muss man so eine Zeit trotzdem erst mal laufen.“

Auf einen 200-Meter-Start verzichtete Knipphals, mit der deutschen A-Staffel lief er ordentliche 39,09 Sekunden - zusammen mit Christian Blum, Reus und Jakubczyk. In dieser Formation sollte das 4x100m-Quartett eigentlich auch bei der Staffel-WM Anfang Mai auf den Bahamas an den Start gehen.

Allerdings hat sich Reus beim Einzel-Vorlauf am Samstag eine Beuger-Verletzung zugezogen, sein Einsatz ist nun fraglich. Die deutschen Top-Sprinter bleiben weiterhin in Florida, absolvieren dort bereits seit zwei Wochen ihr Frühjahrs-Trainingslager.

apa

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