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Zwei Neue aus Marokko: VfR spielt in Platendorf

Fußball-Bezirksliga Zwei Neue aus Marokko: VfR spielt in Platendorf

Drei Bezirksliga-Abstiegskandidaten kämpfen um Punkte: Am Sonntag (jeweils 15 Uhr) gastiert der VfR Eintracht Nord Wolfsburg beim TuS Neudorf-Platendorf, für die Fußballer der SV Gifhorn steht das Derby gegen den MTV Gamsen an, und Schlusslicht VfB Fallersleben reist zur TSG Mörse.

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Turbulentes erstes Duell: Der VfR (l.) unterlag Platendorf mit 3:6, reist am Sonntag mit zwei Neuen zum Rückspiel.

Quelle: Roland Hermstein

TuS Neudorf-Platendorf - VfR Eintracht Nord Wolfsburg (Hinspiel 6:3). Das erste Duell verlief turbulent: Es gab zwei Platzverweise und eine VfR-Aufholjagd, die TuS-Stürmer Florian Gahrmann aber mit insgesamt vier Treffern zunichte machte. „Das war heftig“, erinnert sich Wolfsburgs Trainer Tahar Gritli, dem aber eher die 2:4-Pleite gegen Mörse zu schaffen macht: „Da haben wir nach einer 2:0-Führung verloren, das will ich nicht nochmal erleben.“ Helfen könnten dabei zwei nun spielberechtigte Neuzugänge: Yassine Bzair und Abdelaziz Aboud, beides Flüchtlinge aus Marokko, stehen im Kader. Die Platendorfer sind sich der Schwere der Aufgabe bewusst. „Es wird nicht einfach, der VfR muss punkten“, sagt TuS-Coach Ralf Schmidt - und fügt mit Blick auf das 0:6 zuletzt gegen den SSV Kästorf hinzu: „Das wirft uns nicht aus der Bahn.“

SV Gifhorn - MTV Gamsen (2:1). Das Leistungsbarometer der SVG zeigt nach oben, eines aber fehlt noch - der erste Erfolg unter Spielertrainer Tino Gewinner. Der sagt: „Wir brauchen diesen Sieg. Vorn müssen wir effektiver werden, auch Gamsen wird uns nicht viele Chancen geben.“ Der einzige Gifhorner Dreier datiert vom 27. September 2015 - gegen die Gamsener! Die konnten sich zuletzt von den Abstiegsrängen absetzen. „Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir nochmal unten reinrutschen“, so MTV-Coach Dieter Winter, dessen Team die Serie von drei Partien ohne Niederlage ausbauen möchte. „Außerdem ist es ein Derby“, sagt Winter. „Das will man gewinnen.“

TSG Mörse - VfB Fallersleben (4:0). „Wir stehen weiter mit dem Rücken zur Wand“, betont VfB-Coach Lars Ebeling, dem Emanuel Ganesalingam (Gelb-Rot-Sperre) fehlt. „In unserer Situation müssen wir gegen Teams wie Mörse gewinnen.“ Bei der TSG ist der Respekt vor Fallersleben gewachsen. „Uns erwartet eine stärkere Mannschaft als in der Hinserie“, so Mörses Trainer Thomas Orth. „Der VfB wird mit aller Macht versuchen, etwas zu holen.“ Das möchten die Gastgeber verhindern. Orth: „Wir wollen den Schwung aus unserem 4:2-Sieg beim VfR Eintracht Nord mitnehmen.“

lpa/msc

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