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Zuschauer treiben die SVG zum Sieg

Basketball-Bezirksoberliga Zuschauer treiben die SVG zum Sieg

Da war Musik drin! Während die Basketballer des MTV Wasbüttel beim bisherigen Bezirksoberliga-Schlusslicht SV Stöckheim II (45:71) mit Pauken und Trompeten untergingen, setzte sich die SV Gifhorn auch dank lautstarker instrumentaler Unterstützung im Endspurt gegen MTV/BG Wolfenbüttel II mit 71:56 durch.

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Starker Auftritt: Philipp Krüger (am Ball) machte 26 Punkte und feierte mit Bezirksoberligist SV Gifhorn einen 71:56-Erfolg gegen MTV/BG Wolfenbüttel II.

Quelle: Cagla Canidar

SV Gifhorn - MTV/BG Wolfenbüttel II 71:56 (26:31). Das Ergebnis war klar, der Spielverlauf mitnichten. Titelkandidat Gifhorn erlaubte sich anfangs zu viele Turnovers, glich erst Ende des dritten Viertels aus. „In der Schlussphase sind wir dann davongezogen, weil wir die entscheidenden Dreier versenkt haben“, sagte SVG-Trainer Ilija Vinovcic. Die treibende Kraft war dabei Philipp Krüger, der fünfmal aus der Distanz traf und insgesamt 26 Zähler erzielte. „Er war sehr aktiv“, lobte Vinovcic, fügte jedoch hinzu: „Die ganze Mannschaft hat sich ein Kompliment verdient. So ein Spiel gefällt mir viel besser, als wenn wir mit 60 Punkten Vorsprung gewinnen.“ Zumal die Zuschauer für eine eindrucksvolle Atmosphäre sorgten, da wurde getrommelt und angefeuert. Vinovcic: „Bei Braunschweigs Erstliga-Basketballern kann die Stimmung nicht besser sein.“

SVG: Ebers, Erdinc, Jördens (2), Knauft (4), Krüger (26), Lehner (14), Pazin (12), Tappe (13).

SV Stöckheim II - MTV Wasbüttel 71:45 (32:24). Wasbüttel hatte einen Sieg fest eingeplant, stattdessen gab es jedoch eine handfeste Blamage. „Das war eine peinliche Vorstellung“, gab Ingo Hagedorn unumwunden zu. Der MTV-Akteur, obwohl angeschlagen, lief aufgrund kurzfristiger Ausfälle doch auf. Was er dann in Stöckheim miterleben musste, „tat richtig weh“, so Hagedorn. Seine schonungslose Analyse: „In der Verteidigung lief‘s zumindest bis zur Halbzeit gut, aber offensiv ging durch die Bank gar nichts. Da war keine Bewegung im Spiel, das war alles viel zu statisch.“ Weil zudem die Trefferquote der Wasbütteler unterirdisch war, wurden sie vom Letzten vorgeführt. Hagedorn konsterniert: „Stöckheim war schwach, aber wir waren noch viel schwächer…“

MTV: Begert (6), Bork (10), Hagedorn (2), Katakis (3), Lytkowski (5), Maier (10), Schmidt (9).

nik

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