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Zu spät: Im Bett fällt ihm die Siegtaktik ein

Judo: André Breitbarth ist aber zufrieden Zu spät: Im Bett fällt ihm die Siegtaktik ein

Willkommen im Konzert der Großen! André Breitbarth (23) gelang bei seiner Paris-Premiere der wichtige Spagat zwischen Erfahrungen und Punkte für die Weltrangliste sammeln.

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Konzentration vorm kleinen Finale: Der Leiferder André Breitbarth hat bei seiner Paris-Premiere nur knapp Bronze verpasst und wurde am Ende im Schwergewicht Fünfter.Deutscher Judo-Bund

Das Judo-Schwergewicht aus Leiferde landete beim Grand Slam auf Platz fünf, war damit zufrieden. Doch in der Nacht fiel ihm ein, wie mehr dringewesen wäre…

Breitbarth ließ vor der Bettruhe nochmal den Kampf um Bronze gegen den Tunesier Faicel Jaballah Revue passieren, verriet gestern: „Leider ist mir erst da eingefallen, was ich hätte anders machen können“, sagte der 23-Jährige und fügte hinzu: „Das war taktisch schlecht von mir, Jaballah hat mich passiv aussehen lassen. Aber ich war in dem Moment zu engstirnig, habe nichts geändert.“

Trotzdem geht er mit einem guten Gefühl aus dem Turnier. „Auch wenn der fünfte Platz natürlich immer ein bisschen undankbar ist, mit den drei erfolgreichen Kämpfen bin ich zufrieden“, sagte Breitbarth, dem vor allem sein Auftakt gegen den Franzosen Pierre-Alexandre Robin in Erinnerung bleiben wird. „Wie er von den Fans in der Halle begrüßt und unterstützt wurde, war eindrucksvoll“, so der Leiferder, der den Lokalmatadoren vor 12.000 Zuschauern aber souverän besiegen konnte.

Nach dem Grand Slam ging‘s für den Leiferder nicht in die Heimat, sondern ins internationale Trainingslager, das bis Donnerstag stattfindet. Gestern musste der deutsche Meister allerdings erst einmal pausieren. „Ich bin im kleinen Finale aufs rechte Knie gefallen. Es ist jetzt ein bisschen angeschwollen, vielleicht haben sich die Bänder etwas überdehnt“, sagte Breitbarth, der aber gleichzeitig auch Entwarnung fürs nächste Highlight gab: „Beim Grand Prix in Düsseldorf in zwei Wochen bin ich dabei.“

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