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Zu erfolgreich: Bhat kann nicht zur Wahl

Badminton: BV Gifhorn Zu erfolgreich: Bhat kann nicht zur Wahl

Zu erfolgreich, um zur Parlamentswahl zu gehen: Gestern mischten sich für Arvind Bhat Sport und Politik zu einem traurigen Mix.

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Parlamentswahlen in Indien: 815 Millionen Wahlberechtigte gegen ihr Votum ab, Gifhorns Bhat verpasst seinen Termin.

Quelle: Photowerk (cc)

Der Inder des BV Gifhorn hatte dem gigantischen Votum in seinem Heimatland entgegengefiebert, gehört zu den 814 Millionen Menschen, die bei der größten demokratischen Wahl der Welt abstimmen dürfen. „Doch jetzt schaffe ich es nicht rechtzeitig zurück“, sagte das Badminton-Ass gestern. Weil ein sportlicher Erfolg dazwischenkam…

Bei den New-Zealand-Open in Auckland hatte sich der Gifhorner durch ein 21:9, 14:21, 21:7 gegen Zhen Ting Lim (Malaysia) für die gestrige zweite Runde qualifiziert. Da folgte dann gegen den Taiwanesen Hsu Jui Ting ein Spiel auf Augenhöhe. Im ersten Durchgang setzte sich Bhat nach dem 10:10 entscheidend ab, brachte ihn mit seinem ersten Satzball mit 21:17 ins Ziel. Ähnlich der Verlauf im zweiten Durchgang. Doch da wehrte Ting drei Matchbälle ab, um dann selbst einen Satzball zu vergeben. Bhat macht mit seinem sechsten Matchball den Deckel drauf. Jetzt geht‘s gegen Tang Jie Chen (Malaysia) ums Viertelfinale.

Und zwar heute, wenn zeitgleich in seinem Wahlkreis Bangalore Nord das Votum ansteht. „Es ist sehr schade, dass ich diesen Termin verpasse. Eine Briefwahl gibt es leider nicht“, sagte Bhat, der natürlich trotzdem Wünsche für die Zukunft seines Landes hat: „Indien soll wirtschaftlich wachsen und jedem die Chance geben, erfolgreich zu sein. Ich denke, der richtige Wahlsieger kann da den Unterschied ausmachen.“

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