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Wojcicki und Mann: Das werden Nagelproben!

Profi-Boxen in Potsdam Wojcicki und Mann: Das werden Nagelproben!

Sie sind beide noch ungeschlagen, haben beide ihre Wurzeln in der hiesigen Region. Und beide haben vor dem Jahresabschluss in Potsdam einen Titel fest im Visier. Die Profi-Boxer Patrick Wojcicki (Mittelgewicht) aus Wolfsburg und Cruisergewichtler Artur Mann aus Gifhorn stehen morgen aber vor Nagelproben...

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Weiterer Ranking-Kampf: Artur Mann (r.) boxt gegen Adam Gadajew.

Quelle: imago sportfotodienst

Potsdam. Seit etwas weniger als einem Jahr ist Wojcicki nun Profi, seither räumte er fünf - vorzugsweise - Aufbaugegner ohne Probleme beiseite. Mit dem Kroaten Frane Radnic (elf Siege in 14 Kämpfen, vier davon durch K.o.) kommt nun laut Wojcickis Trainer Antonino Spatola der „bisher gefährlichste Gegner auf Patrick zu“. Und er sagt: „Mit seiner Kampfanzahl und seiner Knockout-Quote ist das schon ein anderes Kaliber.“

Um sich sukzessive der Weltspitze anzunähern, sind Gegner dieser Güteklasse aber notwendig. Für den Wolfsburger Olympia-Teilnehmer von 2012 geht es auch erstmals über sechs Runden. Zwei weitere Kämpfe dieser Länge sollen in 2017 noch folgen, bevor man die acht Runden anpeilt. „Dann könnte es sein, dass wir Ende des kommenden Jahres über Titel sprechen“, frohlockt Spatola. „Aber alles nach und nach.“

Mehrere Schritte weiter ist hingegen schon Mann, der seinen neunten Profi-Kampf gegen den gebürtigen Russen Adam Gadajew als weiteren Ranking-Kampf bestreitet. Schade: Nach acht souveränen Siegen zuvor hätte Winfried Spiering, Chef von Manns Wiking-Boxteam, zum Jahresabschluss gern noch einen Titelkampf für eines der größten deutschen Cruisergewicht-Talente organisiert.

Doch dem geplanten Kampf gegen Alexander Peil, der als DM-Fight vorgesehen war, stimmte der Siegburger nicht zu. „Wahrscheinlich aus Angst“, so Spiering verschmitzt. Aber auch mit Gadajew wird Mann in einem Acht-Runden-Kampf eine hohe Hürde nehmen müssen. „Es ist wieder eine Steigerung in der Güteklasse der Gegner“, so der Manager, der im Frühjahr einen Interconti-Kampf für Mann anpeilt. Dafür muss er aber erst einmal Gadajew schlagen. „Und die klare Vorgabe ist, dass er auch den K.o. suchen soll“, sagt Spiering.

mäk

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