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Wilsche „absolut nicht zufrieden“

Fußball-Kreisliga Gifhorn Wilsche „absolut nicht zufrieden“

Es herrschen gemischte Gefühle im Tabellenmittelfeld der Fußball-Kreisliga Gifhorn: Die einen sind zufrieden, die anderen haben sich mehr erhofft. Der dritte Teil des AZ/WAZ-Rückblicks beleuchtet diese Mannschaften.

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Aus der Spur geraten: Nach Platz drei in der Vorsaison findet sich Wilsche (l.) zur Winterpause nur auf Platz neun wieder, Aufsteiger Wahrenholz II ist nach einer Verletzten-Misere Zwölfter.

Quelle: Sebastian Preuß

Von vielen vor der Saison als Mitfavorit auf den Titel gehandelt, findet sich der VfR Wilsche/Neubokel, immerhin Dritter der vergangenen Spielzeit, aktuell nur auf Rang neun wieder. „Damit sind wir absolut nicht zufrieden“, stellt Wilsches Trainer Bernd Huneke klar. „Das Ziel war Platz eins bis fünf, trotz unserer Abgänge.“ Das Team erfuhr im Sommer eine Umgestaltung, die junge Mannschaft zeigte aber auch positive Ansätze. „Spielerisch und taktisch war schon viel Gutes dabei. Trotzdem haben wir zu wenig rausgeholt“, so Huneke. „Wir müssen daran arbeiten, effizienter zu werden und auch mal eine Führung konsequent über die Runden zu bringen.“

Nach Platz fünf in der Vorsaison landete der HSV Hankensbüttel , bei dem mit Jens Meyer seit dieser Spielzeit ein neuer Coach an der Seitenlinie steht, zur Winterpause auf Rang zehn. „Anfang und Ende der ersten Saisonhälfte waren gut, dazwischen hat uns oft das Glück gefehlt“, blickt Meyer auf sein erstes Halbjahr mit dem HSV zurück. „Wir wollten ins gesicherte Mittelfeld, haben das aber nicht ganz geschafft.“ Stattdessen gab’s für die Hankensbütteler „Berg- und Talfahrten. Wir waren zu instabil“, berichtet Meyer. „Sechs bis acht Punkte haben wir liegengelassen. Es waren einige Spiele dabei, die wir positiver hätten gestalten müssen.“

Auch der SV Jembke bekam nach Platz elf in der Saison 2013/14 im Sommer einen neuen Trainer, Sebastian Ebbers übernahm die Mannschaft. „Man hat gemerkt, dass zuvor einige Stammkräfte aufgehört hatten“, berichtet Ebbers. „Die ersten Spiele waren schlecht, wir haben wenig geholt. Danach haben wir das System etwas umgestellt, wodurch es besser wurde. Mannschaft und Trainer mussten sich eben erst aneinander gewöhnen“, weiß der Coach, für dessen Truppe nun wieder Rang elf zu Buche steht. Trotzdem gab es auch ein dickes Plus: den Teamgeist. „Ich war positiv überrascht, wie sehr der Verein zusammenhält“, erklärt Ebbers. „Das habe ich so noch nie kennengelernt.“

Nach dem Aufstieg als Zweiter der 1. Kreisklasse 1 reicht es für den VfL Wahrenholz II in der Kreisliga bislang zu Platz zwölf. Ohne Probleme lief die erste Saisonhälfte nicht ab, gerade personell wurde es oft eng. So eng, dass die Wahrenholzer beim Wesendorfer SC gar nicht antreten konnten. „Von der Platzierung her sind wir zufrieden“, resümiert VfL-Trainer Helge Reinsch. „Wenn die Verletzten-Misere nicht gewesen wäre, wäre aber mehr drin gewesen.“ So muss Wahrenholz‘ Reserve erst einmal nach unten schauen. „Es wird ein enger Abstiegskampf“, vermutet Reinsch, der die Zusammenarbeit mit der Erstvertretung lobt: „Die klappt sehr gut, das ist nicht überall selbstverständlich.“

yps

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