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Weiter kein Vorstand: Boxen droht „Steinzeit“

Boxen Weiter kein Vorstand: Boxen droht „Steinzeit“

Langsam wird‘s bedrohlich! Der niedersächsische Box-Verband NBSV ist auch knapp vier Wochen nach den geplatzten Neuwahlen beim Landesverbandstag (AZ/WAZ berichtete) nicht handlungsfähig. Jürgen Kyas, Chef des nationalen Verbands DBV, zeichnet ein düsteres Bild für Niedersachsens Faustkämpfer - und damit auch für den BC Gifhorn sowie den AKBC Wolfsburg.

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Verliert so langsam die Hoffnung auf: DBV-Chef Jürgen Kyas gibt dem Boxen in Niedersachsen und damit auch der Zukunft der Boxmühle in Gifhorn „kaum eine Überlebenschance“.

Quelle: Photowerk (mpu)

Nachdem die Wahlen ohne Ergebnis abgebrochen worden waren, drohte bereits das Horror-Szenario, dass Niedersachsens Boxen - und damit auch der Olympiastützpunkt Boxmühle in Gifhorn - von der Landkarte verschwindet. Kyas hatte seine Hoffnungen in den zu gründenden Notvorstand gesetzt, so dass bald Neuwahlen stattfinden - diese Hoffnungen musste er jetzt begraben.

Denn die Einsetzung des Notvorstands verzögert sich weiter, die Titelkämpfe am Samstag (15 Uhr) in der Boxmühle laufen nicht als Landesmeisterschaften. Denn das zuständige Amtsgericht Hannover hatte turnusgemäß eine fünftägige Einspruchsfrist gesetzt - und kurz vor deren Ende kam einer. Von Uwe Pankrath aus Peine, der eines der zwei streitenden Lager im Verband anführt. Auf der anderen Seite stehen NBSV-Präsident Peter Ritter, aber auch der Osnabrücker Kyas, der deutliche Worte fand und der Taten müde wird. „Ich bin nicht mehr bereit, für gewisse Leute zu kämpfen“, so Kyas. Der NBSV-Ehrenpräsident weiter: „Es deutet sich an, dass es für diesen Verband kaum eine Überlebenschance gibt. Da ist kaum etwas zu retten.“

Die Trainer im Stützpunkt kriegen so weiter kein Gehalt, weil alle Gelder eingefroren sind. Geht‘s nicht bald weiter, würde der NBSV aufgelöst, es würde keine Fördermittel mehr geben. Auch die Boxmühle wäre Geschichte. Kyas: „Das wäre der Rückfall in die Steinzeit!“

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