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Weil Flieger wartet: Siegerbild ohne Tea Lukic

Tennis Weil Flieger wartet: Siegerbild ohne Tea Lukic

Richtig auskosten konnte Tea Lukic ihren Triumph beim topbesetzten U-11-Turnier in Nizza nicht. Die offizielle Siegerehrung ging ohne das Tennis-Talent des TC GW Gifhorn vonstatten, weil der Flieger wartete. Im Gepäck hatte die Zehnjährige nicht nur einen großen Pokal, sondern auch viele schöne Erinnerungen.

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Schwungvoll: Tea Lukic erspielte sich den nächsten großen Triumph – und ein weiteres Trainingscamp im sonnigen Nizza.

„Es war eine tolle Zeit“, blickt Lukic voller Freude auf die Woche in der Mouratoglou Academy zurück. Zwei Tennistrainer und ein Konditionscoach kümmerten sich um die Gifhornerin, übten anfangs bis zu neun Stunden täglich mit ihr. Und auch zu Turnierbeginn wurde vier Stunden pro Tag trainiert. „Man hat am Ende gemerkt, dass Tea kaputt war“, so Vater Milan Lukic. Dennoch sagt seine Tochter: „Es hat großen Spaß gemacht.“

Wenngleich bis auf einen Kurztrip nach Cannes wenig Zeit für Sightseeing blieb. Milan Lukic: „Aber Tea hat viele interessante Leute kennengelernt.“ Wie etwa die Slowakin Tereza Mihalikova, die in diesem Jahr das Juniorinnen-Turnier der Australian Open gewonnen hatte. „Die beiden haben sich ausgetauscht, das war schon klasse“, erzählt Papa Lukic.

Die Krönung war allerdings der Finalsieg gegen die Belgierin Hanne Vandewinkel. „Es war ein fantastisches, wahnsinnig intensives Match über zwei Stunden“, so Milan Lukic. „Danach haben die Zuschauer minutenlang applaudiert.“ Die Ovationen nahm Tea Lukic gern mit, ansonsten hatte sie es nach der Pokal-Übergabe sehr eilig - der Rückflug stand an. Milan Lukic: „Die Organisatoren hatten das Halbfinale und das Endspiel extra für Tea vorverlegt.“

Als Lohn für den neuerlichen Turniererfolg gab‘s eine weitere Einladung nach Nizza. Der Vater: „Jetzt wird sie sich aber erst mal etwas ausruhen.“ Und dabei vielleicht die Zeit finden, den großen Triumph zu genießen.

nik

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