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Was Lenz mit Federer verbindet: Will meine Grenzen ausloten“

Tennis Was Lenz mit Federer verbindet: Will meine Grenzen ausloten“

Von der Schulbank auf den Tennisthron – das ist, im Idealfall, der Weg von Marko Lenz. Nach bestandenem Abitur wagt der Gifhorner jetzt den Schritt auf die Profi-Tour. „Ich möchte meine Grenzen ausloten, will nach oben“, sagt der 19-Jährige. Nach oben, an die Spitze der Weltrangliste? Lenz schmunzelnd: „Wenn das meine Grenze ist, dann hätte ich nichts dagegen…“

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„Ich will nach oben“: Gifhorns Tennis-Talent Marko Lenz wagt den Schritt auf die Profi-Tour.

Quelle: Photowerk (fb)

Die Nummer 1 im Tennis-Circuit – Roger Federer, Lenz’ Vorbild, war das so lange wie kein anderer Spieler. „Er ist klasse“, schwärmt der Youngster. Aber Vergleiche scheinen sich zu verbieten, der Schweizer steht aktuell auf Position zwei, Lenz auf 1618. Die beiden trennen Welten.
Und doch gibt es auch Verbindendes. Sympathisch, angenehm selbstbewusst – das trifft auf Federer zu, aber auch auf den Gifhorner. „Spielerisch bin ich mit allem ausgestattet, was man braucht“, sagt Lenz. Keine Einzelmeinung. Schon vor drei Jahren bescheinigte ihm Junioren-Bundestrainer Peter Pfannkoch im AZ-Interview außergewöhnliche Fähigkeiten: „Marko ist bereits jetzt ein Spieler ohne große technische Schwächen.“
Doch der Hochgelobte weiß auch um seine Defizite. „In Sachen Fitness muss ich noch zulegen“, so Lenz. Ebenso im Mentalbereich, „damit ich in engen Situationen einen kühlen Kopf bewahre“. Daran arbeitet der ehemalige U-16-Europameister im Doppel von nun an in Hannover, auf Vertragsbasis (siehe Text links).
Ein Jahr gilt sein Kontrakt vorerst, drei Jahre gibt er sich, um den Durchbruch zu schaffen. „Maximal“, wie er betont. „Wenn ich merke, dass ich meine Grenzen erreicht habe, höre ich auf.“ Und schlägt ein neues Kapitel auf, geht studieren. Lenz: „Zumindest versuchen will ich es aber mit dem Profi-Tennis.“ Um den steilen Anstieg von der Schulbank auf den Tennisthron vielleicht doch zu bewältigen…

nik

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