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Warum Vorhops Coach noch nach unten schaut

Fußball Kreisliga Warum Vorhops Coach noch nach unten schaut

Im oberen Mittelfeld der Tabelle herrscht in der Fußball-Kreisliga Gifhorn dichtes Gedränge. Darunter sind mit dem SV Groß Oesingen, dem VfL Vorhop und dem Wesendorfer SC auch drei Teams vertreten, die mit einem neuen Coach in die Saison gegangen sind, wie der zweite Teil des AZ/WAZ-Rückblicks zeigt.

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Zufriedenheit im Mittelfeld: Brome (l.) und Wesendorf sind zumindest tabellentechnisch zurzeit voll im Soll. Photowerk (mf)

Quelle: Michael Franke

Die Ära nach Trainer-Urgestein Armen Armen ist beim SV Groß Oesingen nun ein gutes halbes Jahr alt, unter Neu-Coach Detlef Weber ist der SV Fünfter. „Wir hatten einen guten Start, später wurde es schwieriger“, erinnert sich Weber. „Anfangs war uns auch das Glück hold, da haben wir aus wenigen Chancen viele Tore gemacht. Denn zunächst hat es offensiv gehapert, da wir auf verschiedenen Positionen etwas ausprobiert haben“, sagt Weber. „Sonst hat es aber ordentlich geklappt.“ Besonders auswärts: In acht Partien holte Oesingen 16 seiner 24 Punkte. „An unserer Heimbilanz wollen wir arbeiten“, so Weber.

Auf Rang sechs findet sich der FC Brome wieder - und Trainer Ralf Keller ist damit mehr als zufrieden: „In der Vorsaison haben wir lange gegen den Abstieg gespielt, jetzt stehen wir mit einer ganz jungen Mannschaft so weit oben und sind auch noch im Kreispokal vertreten.“ Die Bilanz kann sich also sehen lassen - inklusive eines spektakulären Spiels: In der Partie beim MTV Gamsen führte Brome mit 3:0 und hatte den Spitzenreiter am Rand seiner ersten Saisonniederlage. „Die erste Halbzeit war ein Highlight, die zweite eher weniger“, so Keller, dessen Team sich letztlich mit einem 3:3 begnügen musste.

Thorsten Thielemann stieß erst im Sommer als Trainer zum VfL Vorhop, erreichte zur Winterpause Platz sieben. „Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden“, so der Coach. „Ich wurde zudem sehr gut aufgenommen.“ Die verjüngte Truppe schlug sich gut, „aber wir haben auch Punkte liegengelassen“, so Thielemann. „Das war durch Ausfälle bedingt, wir haben also noch Luft nach oben. Die ist uns jedoch am Ende etwas ausgegangen.“ Diese Luft wird der VfL aber noch brauchen, um den Abstand nach unten zu wahren. „Ich rechne mit fünf Absteigern“, so Thielemann.

Hans-Jürgen Haase ist ein weiterer Coach, der ein Team vor der Saison neu übernommen hatte - und zwar den Wesendorfer SC. Der befindet sich auf Platz acht. „Ein einstelliger Tabellenplatz, unsere Spielweise verbessern und auf Viererkette umstellen - das waren unsere Ziele“, so Haase. Und: „Bis auf die Sache mit der Spielweise haben wir sie auch erreicht. Aber wir schaffen es noch nicht, einen Gegner zu beherrschen.“ Dann könnte der WSC auch seine Heimbilanz aufpolieren. „In der vergangenen Saison gab’s nur vier Heimsiege, diesmal sind‘s bisher zwei“, so Haase, der kritisiert: „Das liegt auch an der mangelnden Trainingsbeteiligung. So kann man sich nicht großartig verbessern.“

yps

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