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Wahrenholzer Pokal-Gesetz

Frauenfußball Wahrenholzer Pokal-Gesetz

Der Pokal habe seine eigenen Gesetze, heißt es. Eines scheint neuerdings zu lauten: Spielen Wahrenholz‘ Fußballerinnen, dann siegen sie! Der VfL hat die vergangenen sieben Pokal-Partien gewonnen, sechs davon gegen höherklassige Teams. In dieser Saison mussten bereits zwei Favoriten dran glauben - in zwei verschiedenen Cup-Wettbewerben.

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Pokalschreck: Der VfL Wahrenholz (r.) hat in dieser Saison schon zwei Favoriten aus dem Weg geräumt.

Quelle: Michael Franke

Zunächst schlug der Bezirksligist als Titelverteidiger im Bezirkspokal den Landesligisten SV Gifhorn (3:1), dann im Niedersachsen-Pokal den Oberligisten PSV GW Hildesheim (4:2). Doch was macht den VfL, der letztmals im August 2011 im Cup verlor, überhaupt zum Pokal- und Favoritenschreck? „Wir können uns dem höheren Niveau des Gegners anpassen, sind nervenstark“, sagt Trainer Daniel Weiss. „Und ich habe eine schlagkräftige Truppe.“

Die zudem sehr flexibel ist. Weil die beiden etatmäßigen Keeperinnen fehlen, glänzt Svantje Thoelke, Schwester von Bjarne Thoelke (VfL Wolfsburg) und eigentlich Mittelfeldspielerin, derzeit zwischen den Pfosten. „Sie macht das toll“, lobt Weiss. „So können wir die Ausfälle kompensieren.“

Allzu viel passieren darf aber nicht mehr - mit einem 17er-Kader ist Wahrenholz, das mit zwei Siegen in die Liga startete, für den Tanz auf drei Hochzeiten nicht gerade üppig besetzt. „Das kann irgendwann zum Problem werden, darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht“, so Weiss. „Noch stecken die Mädels die Dreifach-Belastung jedoch gut weg.“

Heute (19 Uhr) geht‘s für den VfL weiter, im Bezirkspokal ist Ligarivale MTV Isenbüttel zu Gast. „Da sind wir mal nicht der Außenseiter“, weiß Weiss. Bange ist ihm deshalb aber nicht: „In der Liga haben wir Isenbüttel schon geschlagen.“ Gute Voraussetzungen also für den Fortbestand des Wahrenholzer Pokal-Gesetzes.

nik

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