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Wahrenholz: Noch kein Heimsieg, aber fairstes Team

Frauenfußball-Landesliga Wahrenholz: Noch kein Heimsieg, aber fairstes Team

So recht weiß Jolanta Wambeck nicht, wie sie die Hinrunde einordnen soll. „Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden – aber irgendwie auch wieder nicht“, sagt die 48-Jährige nach ihrem ersten Halbjahr als Trainerin von Wahrenholz‘ Landesliga-Fußballerinnen.

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Hinrunden-Bilanz: Wahrenholz ist Achter, Jil Pieper (2. v. r.) die beste VfL-Torschützin.

Quelle: Michael Franke

In manchen Bereichen ist beim Tabellenachten noch Luft nach oben, in anderen ist der VfL top. So wie in der Fairness-Wertung. Nur zwei Gelbe Karten kassierten die Schwarz-Gelben in zehn Partien, kein Team ist fairer. „Das freut mich“, betont Wambeck. „Denn ich will nicht um jeden Preis gewinnen.“

Gegen den einen oder anderen Sieg mehr in der Hinserie hätte sie sich aber nicht gewehrt. Insbesondere vor eigenem Publikum schwächelte der VfL, ist noch ohne Heimsieg. „Es wird Zeit, dass es mal klappt“, sagt Wambeck, die insgesamt mit „15, 16 Punkten“ gerechnet hatte. Herausgesprungen sind elf Zähler. „Wir haben einige liegengelassen“, sagt Wahrenholz‘ Trainerin – und meint vor allem die Duelle mit Aufsteiger SG Diemarden/Groß Schneen (1:1) und Lokalrivale SV Gifhorn (0:2). „Da haben wir zu wenig geholt, das stört mich.“

Eine Erklärung dafür: Die Wahrenholzerinnen leiden unter Ladehemmung, ganze elfmal trafen sie bisher. „Die Chancenverwertung ist unser großes Problem, die muss besser werden“, fordert Wambeck. Youngster Jil Pieper führt die interne Torjägerliste mit vier Treffern an. Die VfL-Trainerin: „Das freut mich, schließlich wurde sie ins kalte Wasser geworfen.“

Wie auch acht weitere Talente, die allesamt aus den eigenen B-Juniorinnen kamen. „Wir hatten also einen Umbruch, mussten zudem ab und an mit einer Notelf ohne etatmäßige Torfrau spielen“, so Wambeck. „Von daher ist unser Abschneiden okay.“ Sie weiß aber, dass noch mehr Potenzial in ihrem Team steckt, in der am Montag beginnenden Vorbereitung will sie es herauskitzeln: „Denn wir möchten in der Tabelle etwas klettern."

nik

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