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Wahnsinn! Lenz mit drei Spielen am Stück

Tennis Wahnsinn! Lenz mit drei Spielen am Stück

Das Verrückte an der Geschichte: „Ich konnte nicht einschlafen“, berichtete Marko Lenz. Dabei bettelte jede Faser seines Körpers um Ruhe. Doch das Adrenalin, aufgebaut in drei Matches mit insgesamt acht Stunden Tennis an einem Tag beim ITF-Turnier in Karlsruhe, pulsierte noch im Körper des Gifhorners. Erst um 6 Uhr in der Frühe schlief er endlich ein.

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Acht Stunden auf dem Court: Gifhorns Marko Lenz bestritt beim ITF-Turnier in Karlsruhe drei Spiele an einem Tag.

Quelle: Photowerk (lea)

Dass, was ihm in Karlsruhe widerfuhr, hatte Lenz so noch nicht erlebt - und er war, im positiven Sinne, selbst schuld. Die Regenpausen hatten den Turnierplan durcheinandergewirbelt, den Gifhorner erwischte es besonders schlimm. Sein Achtelfinale gegen Neil Pauffley vom Donnerstag konnte erst Freitagvormittag beginnen. Da kämpfte Lenz den Briten in drei Sätzen nieder (AZ/WAZ berichtete) - nach knapp drei Stunden! „Es war ein Match auf Topniveau“, so der Gifhorner.

Den Sieg genießen konnte er nicht. Das Viertelfinale fand kurz darauf statt - gegen einen ausgeruhten Jan Choinski (Koblenz). „Ich musste gegen meinen Körper kämpfen, habe versucht, die Ballwechsel kurz zu halten, um Kraft zu sparen“, verriet Lenz, der dem späteren Finalisten aber dennoch mit 6:4, 1:6, 5:7 unterlag. „Er hat sehr gut gespielt und sich den Sieg verdient“, so der Gifhorner.

Der Tag war für ihn da lange nicht vorbei. Bis um 23.30 Uhr dauerte sein Doppel mit Maximilian Dinslaken (Dümpten) gegen Dominique Denis und Yannick Maden (Stuttgart). „Wir haben begonnen wie die Feuerwehr“, so Lenz. Doch die späteren Turniersieger schlugen zurück, gewannen 1:6, 6:2, 10:6.

Und was sagt er nach den unglücklichen Niederlagen zum Abschluss seines Mammuttages mit drei Spielen über einen Zeitraum von rund zwölf Stunden? „Ganz ehrlich? Es hat bis zum Schluss Spaß gemacht!“, so Lenz.

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