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„Vorweggenommenes Finale“ und „Duell auf Augenhöhe“

Fußball – Wittinger-Kreispokal „Vorweggenommenes Finale“ und „Duell auf Augenhöhe“

Wer beerbt die SV Meinersen als Wittinger-Kreispokalsieger? Heute (15.30 Uhr) reduziert sich der Kandidatenkreis auf zwei Fußball-Teams, denn beim SV Groß Oesingen (gegen den FC Brome) und beim SV Rühen (gegen den TSV Vordorf) finden die Halbfinal-Partien statt.

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Kreisliga-Duell im Pokal-Halbfinale: Der SV Groß Oesingen (l. Bild, r.) erwartet heute den FC Brome (r. Bild, v.).

Quelle: Photowerk (cc/mf)

SV Groß Oesingen - FC Brome. Es ist nicht nur „das vorweggenommene Finale“ (SV-Coach Detlef Weber), sondern auch ein Duell mit Vorgeschichte - im kunterbunten Kreisliga-Hinspiel (je zweimal Rot und Gelb-Rot) siegten acht Oesinger mit 3:0. „Das habe ich verdrängt“, sagt FC-Trainer Ralf Keller schmunzelnd. Weber erinnert sich dagegen genau: „Wir haben die Tore gemacht, aber Brome war gut.“ Jetzt sind die Gäste sogar noch besser, 2015 gewannen sie sechs von sieben Pflichtspielen. „Die Mannschaft hat sich entwickelt“, stellt Keller zufrieden fest. Das sieht auch Weber so. „Brome ist der Favorit“, sagt Oesingens Trainer, der seinen weiterhin gesperrten Stammtorhüter Tjark Müller - anders als zuletzt beim 2:5 in Wilsche - diesmal durch Altliga-Keeper Maik Lange ersetzt. Weber: „Wir wollen natürlich gewinnen.“ Das gilt aber auch für den FC, dessen Coach auf eine persönliche Premiere hofft. Keller: „Es wäre das erste Pokalfinale in meiner Trainerkarriere…“

SV Rühen - TSV Vordorf. Schon jetzt steht fest: In diesem Jahr erreicht mal wieder ein Kreisklassist das Endspiel. „Es wird ein Duell auf Augenhöhe“, mutmaßt Coach Heinz-Günter Scheil, dessen Vordorfer (Staffel 2) ebenso Dritter sind wie die Rühener in der Parallelstaffel. Die Formkurve spricht allerdings für den TSV, der seit 13 Pflichtspielen ungeschlagen ist. „Seit Heinz-Günter Scheil dort Trainer ist, läuft‘s überragend“, weiß SV-Coach Sören Henke, sagt jedoch im gleichen Atemzug: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken.“ Schließlich hatte seine Elf in der Hinrunde einen ähnlichen Lauf, fand nach Zwischentief zuletzt durch das 5:1 bei Oesingen II wieder in die Spur. „Wir wollen unser Spiel durchziehen“, erklärt Scheil zwar, fügt aber hinzu: „Rühen hat den Heimvorteil auf seiner Seite.“ Und auf eigenem Platz soll für die SVer der Finaleinzug her. Henke selbstbewusst: „Wir wollen den Pokal holen.“ Und damit die Nachfolge der Meinerser antreten.

nik

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