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Volles Punktekonto, leere Trainingshalle

Basketball-Oberliga Damen Volles Punktekonto, leere Trainingshalle

Nach vier Siegen am Stück ist das Punktekonto von Gifhorns Oberliga-Basketballerinnen gut gefüllt, auch der Kader hat mit fast 20 Spielerinnen stattliche Ausmaße. Gähnende Leere herrscht dagegen zuweilen in der Trainingshalle. „Und das ist ziemlich ärgerlich“, sagt SVG-Coach Finn-Ove Lehner.

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Es läuft: Die SVG (am Ball Tanja Bischoff) gewann zuletzt viermal in Folge.

Quelle: Sebastian Preuß

Manchmal darf er nur fünf Schützlinge begrüßen. „Das ist enttäuschend, zumal ich vorher schon zwei Stunden mit dem Herrenteam trainiert habe“, sagt Lehner. Trotz der spärlich besuchten Einheiten hat sich der Aufsteiger längst in der neuen Liga akklimatisiert. Nach drei teilweise heftigen Pleiten zum Saisonstart waren die Gifhornerinnen zuletzt nicht mehr zu stoppen.

Doch wenn man den Höhenflug nicht an der Trainingsbeteiligung festmachen kann, woran dann? „Das Zusammenspiel und die Absprachen untereinander passen immer besser“, erklärt Lehner. Und dann wäre da ja noch Henriette Höfermann. Die 16-Jährige stieß zwar erst in der laufenden Saison dazu, drückte dem SVG-Spiel aber auf Anhieb ihren Stempel auf. „Man merkt, dass sie schon höher gespielt hat“, sagt Gifhorns Trainer über Höfermann, die mit der U 17 der Girls Baskets (Braunschweig/Wolfenbüttel) den DM-Vizetitel holte. „Henriette verfügt über ein gutes Händchen, und in der Defense kommt man nur sehr schwer an ihr vorbei.“

Die SVG dagegen ließ durch vier Siege in Folge in der Tabelle einige Teams hinter sich, die Klettertour führte bis auf Rang sechs - und Spitzenreiter SC Weende-Göttingen II ist nur zwei Punkte entfernt. „Ich will die Latte aber nicht zu hoch legen. Sollten wir in der oberen Hälfte landen, wäre das klasse“, sagt Lehner - und fügt schmunzelnd hinzu: „Alles, was darüber hinausgeht, ist auch gut.“

nik

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